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01.07.2020, 13:19 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten Optionen:       

trinamix: Mobile NIR-Spektroskopie-Lösung für die Kunststoff-Sortierung

Mobile Nah-Infrarot-Spektroskopie Lösung von trinamix - (Bild: trinamix).
Mobile Nah-Infrarot-Spektroskopie Lösung von trinamix - (Bild: trinamix).
Die trinamix GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der BASF, hat eine neue Anwendung für ihre mobile Nahinfrarot (NIR)-Spektroskopie-Lösung entwickelt. Wie das Unternehmen berichtet, lassen sich nun mit Hilfe der Kombination aus handlichem Messgerät, intelligenter Datenanalyse und mobiler App auch Kunststoffe genau bestimmen und unterscheiden. Das erleichtert die sortenreine Trennung von Bauteilen und Verpackungsmaterialien nach Kunststoff und damit Recycling und Wiederverwertbarkeit.

Die NIR-Spektroskopie-Technologie gilt als bewährt und ist in Laboren überall auf der Welt im Einsatz. Neu und innovativ sei das portable Format und die Kombination mit der Datenanalyse in der Cloud. Wenig größer als ein Mobiltelefon, erlaubt das Messgerät einen universellen Einsatz. „Wir haben ein etabliertes Prüf- und Analyseverfahren in ein handliches Mitnahme-Format gepackt“, erklärt Adrian Vogel, Manager Sales and Business Development Spectroscopy Solutions bei trinamix. „Die Miniaturisierung und die Anbindung an die Cloud macht es möglich, NIR-Spektroskopie überall und jederzeit zur äußerst genauen Materialbestimmung einzusetzen.“

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Mit Hilfe der NIR-Spektroskopie-Lösung von trinamix lassen sich den weiteren Angaben zufolge alle gängigen Kunststoffe in Sekundenschnelle identifizieren. Das Spektrum reicht demnach von den klassischen Polyolefinen wie PE, PP und PVC (Polyethylen, Polypropylen und Polyvinylchlorid), über PET (Polyethylenterephthalat) bis hin zu technischen Kunststoffen wie ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) oder PA (Polyamid), deren Unterscheidung gerade in Blends mit anderen Kunststoffen besonders wichtig für die Recyclingunternehmen ist. trinamix integriert weitere Werkstoffe nach Kundenbedarf.

Kombination aus tragbarer Hardware, Datenanalyse und Material-Know-how
Die erstmal im März 2020 vorgestellte Lösung von trinamix umfasst neben dem tragbaren NIR-Spektrometer auch die Datenanalyse (Chemometrie) in der Cloud und eine App zur Anzeige der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen. In der Cloud sind die individuellen Spektren der Kunststoffe gespeichert. Sie werden in Sekundenschnelle mit den Messdaten des Spektrometers abgeglichen und der Nutzer wird direkt in der App über den identifizierten Kunststoff informiert. Das Messergebnis kann nicht nur auf mobilen Geräten, sondern auch am PC angezeigt werden. Dies ermöglicht sowohl eine schnelle Adhoc-Analyse als auch weitergehende Auswertungen und Downloads.

Durch den flexiblen Systemaufbau passt trinamix ihr Angebot kunden- und anwendungsspezifisch an. Käufer der trinamix Spektroskopie-Lösung können sie updaten, neue Werkstoffe oder komplett neue Anwendungen integrieren und kontinuierliche Verbesserungen nutzen – ohne neue Hardware zu kaufen.

Universeller Einsatz
Die trinamix Lösung richtet sich im Recycling z.B. an Betriebe, die keine große, stationäre Sortieranlage benötigen, sondern eine flexible und mobile Lösung. Einsatzorte sind Wertstoffhöfe, Recycling-Betriebe und Hersteller von Waren aus Rezyklat. Auch für Rückbaufirmen und große Händler ist die Lösung interessant. „Wenn wertvoller Kunststoffabfall schon dort, wo er entsteht, klassifiziert und getrennt gesammelt werden kann, verringert das die Transportkosten zu zentralen Sortieranlagen und damit den CO2-Austoß. Außerdem können sortenreine Kunststoffe als Wertstoff verkauft werden“, erläutert Adrian Vogel die Vorteile für Umwelt und Anwender.

Über trinamix
trinamix ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der BASF SE. Seit der Gründung im Jahr 2015 hat das interdisziplinäre Team aus über 100 Experten ein umfassendes Portfolio an Technologien und Produkten in den Bereichen Infraroterkennung, 3D-Bildgebung und Abstandsmessung entwickelt.

Weitere Informationen: www.trinamixsensing.com

trinamix GmbH, Ludwigshafen

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