| 16.12.2022, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der britische Chemiekonzern Ineos hat kürzlich die Gründung eines weiteren Joint Venture mit der chinesischen Sinopec vereinbart. Laut Pressemitteilung wird sich Ineos dabei mit 50 Prozent an dem von Sinopec unter der Bezeichnung "Tianjin Nangang Ethylene Project" entwickelten Petrochemiekomplexes im ostchinesischen Tianjin beteiligen. Der Komplex umfasst einen Ethan-Cracker mit einer Jahreskapazität von 1,2 Mio. Tonnen sowie zwölf weitere Anlagen zur Produktion verschiedener Derrivate. Dazu gehören u.a. Anlagen mit Kapazitäten für 300.000 Tonnen Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere (ABS) und 500.000 Tonnen Polyethylen hoher Dichte (HDPE) im Jahr, in denen Technologien von Ineos genutzt werden. Die Fertigstellung des Petrochemiekomplexes Nangang wird in der Aussendung für Ende 2023 angekündigt. Die ABS- und HDPE-Anlagen an dem neuen Standort in Tianjin waren bereits Bestandteil von JV-Vereinbarungen, die Ineos und Sinopec im Sommer dieses Jahres für die Entwicklung von Gesamtkapazitäten von bis zu 1,2 Mio. Tonnen ABS und 1,5 Mio. Tonnen HDPE in China unterzeichnet hatten (siehe auch plasticker-News vom 04.08.2022). Darüber hinaus vereinbarte Ineos im Sommer auch die Übernahme von 50 Prozent an der Sinopec-Tochter Secco. Zur Gründung des nunmehr vierten neuen JV mit Sinopec erklärte Ineos-Chef Jim Ratcliffe in der aktuellen Aussendung: "Dieses jüngste Joint Venture mit Sinopec erweitert die petrochemische Produktion und die Geschäftspräsenz von Ineos in China erheblich. Es ist ein weiteres Beispiel für die engen Beziehungen und die wachsende Zusammenarbeit zwischen Sinopec und Ineos." Ineos kooperiert bereits seit der Übernahme der Petrochemie-Sparte des Ölkonzerns BP im Januar 2021 im Rahmen mehrerer bestehender Joint Ventures mit Sinopec (siehe auch plasticker-News vom 20.01.2021). Weitere Informationen: www.ineos.com, www.sinopecgroup.com |
Ineos, La Porte, Texas, USA
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