| 07.10.2025, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
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![]() ![]() Für den Einsatz von KI per SmartControl in Echtzeit bereitgestellte Angaben: Lagertemperaturen, Drehzahl, Leistungsaufnahme und jetzt auch der gewichtsbezogene Durchsatz als Maß für die Mahlleistung - (Bild: Hellweg Maschinenbau). Geschäftsführer Mark Hellweg: „Die Bedeutung des Mahlvorgangs für den Erfolg des Recyclings wird leider noch viel zu oft unterbewertet. Tatsächlich ist der Energieverbrauch der dafür eingesetzten Mühlen nämlich nicht auf dem Typenschild festgeschrieben. Er ist eine freie Variable, die sich an den jeweiligen Anforderungen orientieren kann, die ein ganz bestimmter Materialstrom momentan stellt. Die Digitalisierung der relevanten Parameter einschließlich des Massestroms ist eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass KI die angestrebte Optimierung vornehmen kann, um den Energieverbrauch zu senken und damit zu einem reduzierten CO2-Fußabdruck der Mühlen beizutragen.“ Der Kern von Smart Flow ist der Einsatz eines Sensors, der den Schüttstrom berührungslos erfasst und den Hellweg in der Steigleitung der Absaugverrohrung positioniert. Dessen Daten werden an die Smart-Control-Steuerung übertragen, dort verarbeitet und in Form der pro Stunde hochgerechneten gemahlenen Masse als Maß für die momentane Leistung der Maschine angezeigt. Zudem sind statistische Werte wie die Mahlleistung pro Tag, Woche oder Monat abrufbar. Auf Wunsch können die Daten automatisiert für kundenseitige MES-Systeme und Planungstools bereitgestellt werden. Die Zuverlässigkeit, Präzision und Wiederholbarkeit der mit Smart Flow erzeugten Daten basiert auf der Wirkungsweise des verwendeten Sensors. Dieser erfasst den Schüttstrom mithilfe der Mikrowellentechnik. Das durch den Dopplereffekt erzeugte Signal spiegelt Änderungen der Partikelkonzentration und -geschwindigkeit wider, sodass frühzeitig darauf reagiert werden kann. Da es sich um eine berührungslose Messung handelt, ist der Sensor wartungsfrei. Mark Hellweg: „Die dank Smart Flow verfügbare Berechnung der Mahlleistung gibt uns und unseren Kunden über die Anzeige der Daten hinaus eine wertvolle zusätzliche Möglichkeit, Wartungsarbeiten zu planen und dadurch unvorhergesehene Stillstandzeiten zu vermeiden. Denn letztlich entscheidet nicht die Mahlzeit der Maschine über die Standzeit von zum Beispiel Messern, Sieben und Keilriemen, sondern die von ihr verrichtete Mahlarbeit.“ Smarte Mühlen für die Kunststoffzerkleinerung Hellweg hat die digitale Smart-Control-Steuerung im Jahr 2019 neu vorgestellt und rüstet damit heute optional alle dort hergestellten Mühlen aus – von kleinen Beistellmühlen für das Vermahlen von Angüssen bis zu Hochleistungssystemen für massive Teile, Folien und Platten mit einem Durchsatz von fünf Tonnen pro Stunde und mehr. Die Steuerung erfasst Kenngrößen wie Stromverbrauch, Motordrehzahl und Lagertemperaturen. Über Betriebsstundenzähler werden die Standzeiten von Messern, Sieben und Keilriemen erfasst und ausgewertet. Darüber hinaus soll Smart Control bereits heute in der Lage sein, das Verhältnis zwischen Motorlast und Durchsatz kontinuierlich zu optimieren. Die Möglichkeit, die Mühlendrehzahl in Einser-Schritten zu regulieren, gibt dem Anwender ein hohes Maß an Flexibilität bei der Optimierung seiner Anlage. Die besondere Schnittgeometrie der Mühlen von Hellweg soll staubarmes Mahlgut mit gleichbleibend hoher Qualität sowie eine für die Weiterverarbeitung perfekte Partikelgrößenverteilung und -geometrie ermöglichen. Randstreifenzerkleinerer und servomotorisch angetriebene Randbeschnittanlagen für die Folien- oder Plattenproduktion ergänzen das Angebot. Präsentation mehrerer Exponate Hellweg präsentiert auf dem Messestand eine breit angelegte Übersicht seiner Produkte. Zu sehen ist unter anderem die MDSi 600/300, eine große Zentralmühle für dickwandige Formteile, Platten, Angussfladen, Rohre und Profile, die ebenso lauffähig installiert ist wie die Beistellmühle des Typs MDSi 410/200 und die Anguss- oder Labormühle des Typs MDSi 230/150. Ergänzend präsentiert Hellweg eine M 100/100 Mini-Schneidmühle, einen RC 180 In-Pipe-Cutter für Randstreifen-Anwendungen sowie ein 3D-Modell der MDSG 1500/600 W Nassschneidmühle. In allen Fällen steht die erste Zahl für die Arbeitsbreite und die zweite für den Rotordurchmesser. K 2025, 08.-15. Oktober 2025, Düsseldorf, Halle 11, Stand C39 Weitere Informationen: www.hellweg-granulators.com |
Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG, Roetgen
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