05.10.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Ist Kunststoff im Klimaschutz Teil des Problems oder Teil der Lösung? Um diese scheinbar einfache Fragestellung ging es jetzt beim Jugendparlament von PlasticsEurope (www.plasticseurope.org) im Plenarsaal des Nordrhein-Westfälischen Landtages (Siehe auch plasticker-News vom 15.9.2009). 120 Jugendliche vornehmlich aus NRW waren dabei, als Landtagspräsidentin Regina van Dinther die Debatte eröffnete. Eineinhalb Stunden lang lieferte sich der Debattiernachwuchs einen munteren Schlagabtausch. Die Jugendlichen beließen es dabei nicht bei einer oberflächlichen Behandlung des Themas, sondern betrachteten das Thema Material- und Ressourcenverbrauch auch ganz grundsätzlich. Immer wieder wurde etwa auf die Endlichkeit der Ressource Öl hingewiesen, die es daher dringend zu schützen gelte. Die Veranstaltung in Düsseldorf ist Teil einer Serie von europäischen Jugendparlamenten, die der paneuropäische Verband der Kunststofferzeuger PlasticsEurope ins Leben gerufen hat. In Belgien (Brüssel), Frankreich (Paris), Italien (Bologna), Polen (Krakau), Spanien (Tarragona), der Tschechischen Republik (Prag) und der Türkei (Istanbul) haben Jugendliche nach immer gleichen Regeln in Parlamenten miteinander diskutiert. Das Finale findet am 13. November in Rom statt. Mit dabei sind dann auch die zehn Sieger aus Düsseldorf, die eine Jury aus Medien- und Industrievertretern, Politikern aller Fraktionen des Düsseldorfer Landtages sowie einem Vertreter des NABU bestimmte. Drei davon kommen aus Hessen: Stella-Maria Dillenseger aus Maintal, Sven Langsdorf aus Frankfurt und Malte Horn aus Schwalmstadt. Warum eine solche Veranstaltung? Dr. Peter Orth, Hauptgeschäftsführer von PlasticsEurope Deutschland, erklärte: "Wir wollen, dass die Jugendlichen sich kritisch mit Zukunftsfragen auseinandersetzen, recherchieren und miteinander diskutieren". So wolle man die Debattenkultur fördern und gleichzeitig zur Beschäftigung mit komplexen Themenfeldern wie effiziente Energienutzung, Ressourcenschonung und Klimaschutz anregen. Selbstverständlich wolle man auch die wichtige Rolle der Kunststoffe im Klimaschutz ins Blickfeld rücken. Gerade im Bereich der effizienten Wärmedämmung, aber auch in Verpackung und Mobilität böten Kunststoffe ein enormes Potenzial, das es noch besser zu nutzen gelte. Auch der 1. Vizepräsident des NRW-Landtages Edgar Moron zeigte sich von der Veranstaltung angetan. Er dankte den Jugendlichen für ihr Engagement und beglückwünschte sie zu ihrer Leistung. Bei dem gewählten Debattenformat kommt es übrigens keineswegs darauf an, ob die Jugendlichen jeweils pro oder contra Kunststoff argumentieren. Sie werden stattdessen extern entweder der pro- oder der contra-Fraktion zugeteilt, so dass sie nicht notwendigerweise für oder gegen das argumentieren, wovon sie selbst überzeugt sind. Bild: Gruppenbild mit Siegern: In der ersten Reihe links der Sieger beim Jugendparlament, Jonas Rieder aus Rheinland-Pfalz, im Kreise der weiteren 9 Gewinner und der Jury. |
PlasticsEurope Deutschland e. V., Frankfurt am Main
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