| 18.01.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die U.S. Federal Food and Drug Administration (FDA) hat den Gebrauch von BASF-Superabsorbern in Verpackungen mit indirektem Lebensmittelkontakt zugelassen. Der für diese Anwendung vorgesehene Superabsorber wird von der BASF (BASF, www.basf.com) unter dem Markennamen Luquasorb® FP 800 produziert und weltweit vermarktet. Die Zulassung erstreckt sich auf die Verpackung von Geflügel, Fleisch, Fisch sowie Obst und Gemüse. Der Effekt: Superabsorber nehmen austretende Flüssigkeiten wie zum Beispiel Reste von Blut oder wässrige Säfte auf und binden sie. Die teils empfindlichen Lebensmittel bleiben dadurch länger frisch und sehen attraktiver aus. Bei der Herstellung sogenannter Pads als Einlage in Verpackungen kann Superabsorbergranulat als extrem saugfähige Komponente eingearbeitet werden. Wegen des hohen Aufnahmevermögens wässriger Flüssigkeiten reichen geringe Mengen Superabsorber. Das trägt zur Wirtschaftlichkeit der Verpackung bei. Auch mit dünnen Pads können die Flüssigkeiten aus dem jeweiligen Lebensmittel zuverlässig aufgenommen werden. Die Entsorgung gebrauchter Pads aus den Verpackungen erfolgt auf einfache Weise mit dem Hausmüll. Superabsorber sind vernetzte Polyacrylate und zeichnen sich durch ein enormes Saugvermögen aus: Sie können bis zum 500fachen ihres Gewichts an Flüssigkeit aufnehmen und binden. Hauptanwendungsgebiet ist die Herstellung von Hygieneprodukten. Daneben gibt es viele industrielle Anwendungen wie zum Beispiel das Verdicken oder Aufnehmen flüssiger Abfälle oder die Verwendung als selbstabdichtende Ummantelung in Unterwasserkabeln. Wässrige Flüssigkeiten werden von Superabsorbern auch unter Druck nicht wieder abgegeben; Pflanzenwurzeln hingegen können das in Superabsorbern gespeicherte Wasser langsam und gleichmäßig aufnehmen. Deshalb werden Superabsorber zunehmend als Wasserspeicher im Boden oder in spezieller Pflanzerde eingesetzt. |
BASF AG, Ludwigshafen
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