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27.11.2019, 09:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten Optionen:       

Albis Plastic: Compounds für Brennstoffzellensysteme

Brennstoffzelle - (Grafik: Albis).
Brennstoffzelle - (Grafik: Albis).
Albis hat Kunststofflösungen für die Brennstoffzellenanwendung entwickelt. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, werden diese in Projekten mit namhaften OEMs derzeit validiert und beinhalten demnach Produkte der bereits etablierte Marken „Altech“, „Alfater“ XL TPV, „Tedur“ L PPS sowie „Alcom“. Diese können auf kundenspezifische Anforderungen adaptiert werden.

Der Betrieb von Brennstoffzellensystemen erfordert den Einsatz zahlreicher Materialien, darunter Metalle, Kunststoffe und Dichtungsmaterialien. Diese werden sowohl für den eigentlichen Brennstoffzellenkern, den sogenannten „Stack“, verwendet als auch in der Wasserstoff-, Sauerstoff- und Luftzufuhr sowie im Kühlkreislauf. Auch Bauteile wie Pumpen, Ventile, Kompressoren, Leitungen und Verbindungselemente bestehen daraus.

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Schadstoffe, wie beispielsweise flüchtige Bestandteile oder Ionen, können durch Emissionen zur Degradation der Brennstoffzelle und damit zur Reduzierung deren Lebensdauer und Leistungsfähigkeit beitragen, u.a. durch Veränderung der Oberflächen der „Bipolarplatten“. Diese flüchtigen Bestandteile können aus den Materialien, die in den einzelnen Baugruppen der Brennstoffzelle eingesetzt werden, migrieren.

„Die Produktion eines Brennstoffzellensystems aus komplett emissionsfreien Bauteilen ist durch viele Einzelteile und Anbauteile jedoch fast unmöglich“, erklärt Thies Wrobel, Business Development Manager Automotive. „Daher müssen die eingesetzten Materialien genauestens hinsichtlich Emissionen untersucht werden.“

Ebenso entscheidend sei, dass die Materialien in gleichbleibender Qualität, also reproduzierbar, mit gleichen Rohstoffen und in sauberer Produktionsumgebung hergestellt werden.

Albis hat vor diesem Hintergrund und in Zusammenarbeit mit OEMs nach deren Kriterien Materialien entwickelt. Anschließend wurden diese in der Grundsatzerprobung für Kühlsysteme und Luftzufuhr aufgenommen.

Dies waren unter anderem Polypropylen-Compounds aus dem „Altech“ PP Portfolio mit 20 Prozent, 40 Prozent und 50 Prozent Glasfasern, PPS Compounds des „Tedur“ L Portfolios mit 30 Prozent und 40 Prozent Glasfasern + 15 Prozent PTFE (für z.B. Gleitlageranwendungen) sowie „Alfater“ TPV, ein peroxidisch vernetztes thermoplastisches Vulkanisat, mit vergleichbaren Eigenschaften wie Elastomer/Gummi, in den Härten Shore A 60 & 70 (für Dichtungsanwendungen).

In Zukunft sollen weitere Compounds im Labor der Albis am eigens dafür installierten Versuchsaufbau erprobt werden.

Weitere Informationen: www.albis.com

Albis Plastic GmbH, Hamburg

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