| 11.03.2020, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der polnische Chemiekonzern Grupa Azoty hat mit dem kommerziellen Vertrieb von Filament für den 3D-Druck begonnen. Wie das Unternehmen mitteilt, wird das Produkt unter dem Markennamen "Tarfuse" vermarktet. Hauptrohstoff zu seiner Herstellung seien im Unternehmen hergestelltes hochwertiges Polyamid 6 (PA-6) sowie modifizierte Varianten dieses Kunststoffs. Unter der Marke "Tarfuse" sollen Basis-, technische und Spezialfilamente für den Druck im Schmelzschichtungsverfahren (FDM-Verfahren bzw. Fused Deposition Modeling) angeboten werden. Außerdem arbeitet Grupa Azoty an der Entwicklung von Spezial-Polymerpulvern für das Drucken im SLS-Verfahren (selektives Lasersintern) und von UV-härtbaren Polymeren für die SLA- und DLP-Technologie (Laserbasierte Stereolitographie bzw. Digitale Lichtverarbeitungstechnik). "Wir setzen auf die Entwicklung von Werkstoffen für den 3D-Druck, die wir aus hier bei Grupa Azoty produzierten thermoplastischen Kunststoffen herstellen. Wir sind ein Chemieunternehmen, das am europäischen Markt etwas zählt, und gedenken nicht tatenlos zuzuschauen, wie unsere Konkurrenten diesen margenstarken Markt unter sich aufteilen", erklärte Konzernvorstand Wojciech Wardacki. Grupa Azoty schätzt den europäischen Markt für FDM-Druckfilament aktuell auf rund 5.000 Jahrestonnen, bei einem prognostizierten jährlichen Wachstum von über 20 Prozent bis 2023. Bei Polymerpulver für den SLS-Druck liegt das Volumen bei 750 Tonnen und die erwartete jährliche Wachstumsdynamik bei 23 Prozent. Zu den Marktführern bei 3D-Druckmaterialien zählen bislang BASF, Evonik und DuPont. Weitere Informationen: grupaazoty.com Quelle: nov-ost.info |
Grupa Azoty Zakłady Chemiczne Police, Police bei Szczecin, Polen
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