| 28.05.2020, 12:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Nach erfolgreichem Probebetrieb geht die Sortieranlage der Veolia Umweltservice West GmbH zum 28. Mai 2020 in den erweiterten Schichtbetrieb über. Mit einer genehmigten Anlagenkapazität von 13.000 Tonnen pro Jahr sortiert Veolia am Standort in der Sudetenstraße Folien verschiedener Qualitäten aus Industrie- und Gewerbeabfällen. Mittels kamerabasierter Nahinfrarot-Technologie und vollautomatisierter Sortierstrecken wird den weiteren Angaben des Unternehmens zufolge eine noch effizientere Ausschleusung von Fremdstoffen wie Holz, Papier oder Metall ermöglicht. Dadurch werden demnach hohe Sortierqualitäten erreicht, angepasst an die strengen Qualitätsanforderungen europäischer Kunststoffverarbeiter. Die sortenreinen und in Ballen verpressten PE-Folien werden spezialisierten Betrieben für das Kunststoffrecycling zur Verfügung gestellt. “Durch den Einsatz modernster Aggregate erhalten wir sortenreine Bunt- und Klarfolien, die sich hervorragend für die Weiterverarbeitung zu Regranulaten eignen”, erläutert Dr. Markus Binding, Geschäftsführer der Veolia Umweltservice West GmbH. “Diese können somit anstelle von Neuware zur Produktion neuer Folien eingesetzt werden.” Veolia betreibt die Anlage in zwei Tagesschichten mit fünf Mitarbeitern sowie drei Mitarbeitern in der Verwaltung. Zusammen mit der für 2021 geplanten Inbetriebnahme der Foliensortierung in Planig mit weiteren 10.000 Tonnen Anlagenkapazität stärkt Veolia damit seine Position als Partner im Kunststoffrecycling. In Deutschland verarbeitet Veolia jährlich mehr als 100.000 Tonnen Kunststoff, einerseits Post-Consumer-Abfälle aus dem Pfandsystem für Einweg-Getränkeflaschen und aus der haushaltsnahen Sammlung von Leichtverpackungsabfällen sowie andererseits Kunststoffabfälle aus Industrie und Gewerbe. Weitere Informationen: www.veolia.de |
Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg
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