| 12.05.2021, 15:58 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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In nur einem kurzen Prozessschritt verarbeitet der brandneue „MRSjump“-Extruder von Gneuß ein breites Input-Materialspektrum von Polymer-Mahlgütern aus Haushaltsabfällen, Materialkombinationen und Bottle-Flakes. Wie der Maschinenbauer weiter mitteilt, recycelt der „MRSjump“-Extruder rPET direkt für die Weiterverarbeitung, auf gewünschtem IV-Niveau und mit Einhaltung weltweiter Lebensmittelstandards, ohne eine Vorbehandlung des Eingangsmaterials wie Kristallisation und Vortrocknung oder einen nachgeschalteten Viskositätsaufbau. Kurze Verweilzeiten, geringe thermische und mechanische Belastungen der Schmelze und eine hocheffiziente Entgasung und Dekontamination würden seit Jahrzehnten die „MRS“-Technologie auszeichnen. Mit dieser Technologie extrudiertes rPET entspreche in seiner Qualität dem von Neuware und soll sich somit in einem echten, kontinuierlichen Recyclingkreislauf halten lassen. Mit besonderem Augenmerk auf die, für die Zukunft des Kunststoffrecyclings entscheidenden, anspruchsvolleren Anwendungen wie die des PET-Faser- oder Post-Consumer-Recyclings, aber auch für die effiziente Dekontamination von anderen Polymeren, erweiterte das in Ostwestfalen ansässige Unternehmen Gneuß seine "MRS"-Technologie mit dem neuen „MRSjump“-Extruder. Bei dem neuen „MRSjump“-Extruder wurde die Schneckeneinheit des „MRS“-Extruders modifiziert und verlängert, so dass, in Kombination mit einer hierfür entwickelten 1mbar Vakuumeinheit, die Viskosität des Polyesters für viele Anwendungen direkt im Extrusionsschritt auf das gewünschte Niveau erhoben oder stabilisiert werden kann. Erstmalig sollen so die Verarbeitung von Recyclingmaterialien mit niedrigen oder stark schwankenden Eingangsviskositäten in einem einzigen Extrusionsschritt möglich sein und ein echtes Upcycling erzielt werden. Weitere Informationen: www.gneuss.com |
Gneuss Kunststofftechnik GmbH, Bad Oeynhausen
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