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03.03.2023, 15:49 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten    

Starlinger: Erste Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage in Kenia

Pro Jahr fallen in Kenia rund 1.334.000 Tonnen Kunststoffabfall an. Mit der neuen Starlinger PET Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage kann T3 gebrauchte PET-Flaschen zu einem wertvollen Sekundärrohstoff für neue Flaschen und Textilien umwandeln (Bilder: T3).
Pro Jahr fallen in Kenia rund 1.334.000 Tonnen Kunststoffabfall an. Mit der neuen Starlinger PET Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage kann T3 gebrauchte PET-Flaschen zu einem wertvollen Sekundärrohstoff für neue Flaschen und Textilien umwandeln (Bilder: T3).
T3 (EPZ) Limited, ein Unternehmen der Megh Group, investiert in eine Starlinger „recoStar“ PET Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage für das neue Recyclingwerk in Athi River, Kenia.

Wie der Maschinenbauer weiter mitteilt, wird das zur Megh Group gehörende Unternehmen T3 (EPZ) Limited in Athi River bei Nairobi die erste PET-Recyclinganlage in Kenia und Ostafrika installieren, die für die Flaschenherstellung geeignetes rPET produziert, eine „recoStar PET 165 HC iV+“ Recyclinganlage von Starlinger. Das lebensmitteltaugliche rPET soll sowohl in der Preform-Erzeugung als auch in der Textilindustrie für die Herstellung von Polyesterfasern zu Einsatz kommen; auch das gruppeneigene Unternehmen Megh Singh Cushion Makers, das Textilien und Innenausstattung für Fahrzeuge herstellt, soll das PET-Rezyklat verarbeiten.

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T3 beschafft die Post-Consumer PET-Flaschen für das Recycling über unterschiedliche Sammelstrategien. Mit sorgfältigen Sammel- und Sortiermethoden und der Aufbereitung mittels des von FDA und EFSA zugelassenen Starlinger Recyclingprozesses will T3 sicherstellen, dass das produzierte rPET-Ganulat von hoher Qualität ist und den Anforderungen global agierender Markeninhaber wie Coca-Cola entspricht.

Im Werk von T3 in Athi River wird das Eingangsmaterial vor der Weiterverarbeitung sorgfältig sortiert. Der von FDA und EFSA zugelassene Starlinger PET-Recyclingprozess garantiert die sichere Verwendung des PET-Rezyklats in Bottle-to-Bottle-Anwendungen.
Im Werk von T3 in Athi River wird das Eingangsmaterial vor der Weiterverarbeitung sorgfältig sortiert. Der von FDA und EFSA zugelassene Starlinger PET-Recyclingprozess garantiert die sichere Verwendung des PET-Rezyklats in Bottle-to-Bottle-Anwendungen.
„Als wir an der Entwicklung eines Projekts zur Herstellung unserer eigenen Textilien für die Automobilbranche arbeiteten, haben wir festgestellt, dass sowohl in der Textil- als auch in der Verpackungsindustrie großer Bedarf an recycelten Materialien besteht“, erklärt Gurpreet Kaur Kenth, COO von T3. „Aufgrund des globalen Trends, statt Neuware recycelte Materialien zu verwenden, sowie durch das wachsende Bewusstsein der Konsumenten und die erhöhte Nachfrage nach nachhaltigen Produkten gibt es in Kenia steigenden Bedarf an recyceltem Polyester. Wir sehen die Möglichkeit, mit Bottle-to-Bottle-Recycling in Kenia einen geschlossenen Produktkreislauf zu schaffen. Das und diverse andere Gründe haben uns veranlasst, dieses Projekt in Angriff zu nehmen. Der wichtigste davon ist der Effekt, den wir damit sowohl für die Umwelt als auch für die Bevölkerung vor Ort erzielen können. Recycling ist einer der wirksamsten Wege, um Abfall zu reduzieren und natürliche Ressourcen zu erhalten. Wenn wir Flaschen recyceln, verringern wir den Bedarf an Neuware. Das trägt dazu bei, nicht erneuerbare Ressourcen wie Öl und Erdgas, die für die Herstellung von Kunststoffen benötigt werden, zu bewahren. Gleichzeitig stellt das Sammeln der Flaschen eine Einnahmequelle für den informellen Sektor der Müllsucher dar.“

Umwelt und Gesellschaft
Die Kunststoffrecyclingindustrie in Kenia befindet sich noch in den Kinderschuhen und kämpft mit Herausforderungen wie fehlendem Eingangsmaterial und nicht vorhandener Infrastruktur, niedrigem Investitionsniveau und eingeschränkten Zugang zu Marktdaten. T3 hat im gesamten Land ein umfangreiches Sammelsystem aufgebaut, mit dem Ziel, den extrem von der Gesellschaft ausgegrenzten Müllsuchern die richtigen Anreize zu bieten. „Unser gesellschaftlicher Auftrag ist es, niemanden zurückzulassen, wenn wir die Idee der Kreislaufwirtschaft in Kenia umsetzen“, so Ikreet Kenth, CTO bei T3. „Indem wir den informellen Sektor durch die effektiven Methoden, die wir beim Sammeln der Kunststoffabfälle anwenden, aufwerten, verbessert sich die Lebensgrundlage der Menschen. Abfall wird zu handelbarer Ware, neue Handelsnetzwerke und Gewerbe entstehen und Arbeitsplätze werden geschaffen. Zusätzlich trägt der geringere Bedarf an Rohmaterialien dazu bei, die Umweltverschmutzung und den CO2-Fußabdruck zu reduzieren und Ressourcen für zukünftige Generationen zu erhalten.“

Über die Megh Group
Megh Group ist eine Unternehmensgruppe in Familienbesitz in Nairobi, Kenia, und wird mittlerweile in dritter Generation geführt. Das erste Unternehmen der Gruppe, Megh Singh Cushion Makers Ltd., wurde im Jahr 1961 gegründet und zählt heute zu den führenden Herstellern von Innenausstattung für alle Arten von Fahrzeugen in Kenia und Ostafrika. Das jüngste Unternehmen der Gruppe, T3 (EPZ) limited, wurde gegründet, um den drei größten Problemen in Kenia heutzutage – Armut, Arbeitslosigkeit und Umweltverschmutzung durch Kunststoffe – entgegenzuwirken. T3 wird recyceltes PET für den Einsatz in der Bottle-to-Bottle-, Garn- und Textilproduktion herstellen.

Weitere Informationen: www.starlinger.com, themeghgroup.com

Starlinger & Co. GmbH, Wien, Österreich

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