| 22.05.2023, 14:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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„Time Bicycles“-Fahrradrahmen, eine der renommiertesten Radsportmarken Europas, bestehen aus mehrlagigen, geflochtenen Carbonschläuchen und werden im Resin-Transfer-Molding-Verfahren (RTM) aufwändig per Handarbeit gefertigt – sogar bei Modellen für den ambitionierten Freizeitfahrer. Mit Hilfe von KraussMaffei wird der Fahrradherstellungsprozess mit Verbundwerkstoffen nun technisch optimiert. Dafür soll in Spartanburg County, South Carolina, die größte Carbon-Fahrradfabrik der USA entstehen. Wie der Maschinenbauer weiter mitteilt, hat sich Spartanburg einen Namen als High-Tech-Region der Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie gemacht, so dass sich hier die entsprechende Infrastruktur und Mitarbeiter für die geplanten 105 neuen Stellen finden. Gleichzeitig gilt die Region durch Berge und Trails als sehr attraktiv für Radfahrer. Der 6,5-Millionen-Dollar-Invest umfasst ein 120.000 Quadratmeter großes Grundstück mit einer bestehenden Fabrik (13.000 Quadratmeter Fläche). Diese wird nun ertüchtigt, um im Winter 2023 die Kapazität des europäischen Time-Standortes (Gajary, Slowakei) zu erweitern. Time hatte die Produktion von Fahrrädern in den USA bereits seit zwei Jahren geplant. Um zusätzlich einen Effizienzgewinn zu erreichen, kooperiert das Unternehmen mit den Experten von KraussMaffei, der SC Fraunhofer USA Alliance, einer Kooperation zwischen dem South Carolina Department of Commerce und Fraunhofer USA, und der Clemson University. In Clemson wird der neue Fertigungsprozess auf einer bestehenden KraussMaffei-Anlage entwickelt: Das Ziel sei es, die bewährte, aber manuelle Resin-Transfer-Molding-Technologie von Time in ein High-Pressure-RTM-Verfahren mit hohem Automationsgrad zu verwandeln. Der Zeitplan sieht vor, bis Mitte des Jahres Klarheit über die Technologiedetails zu haben und dann an die konkrete Anlagenplanung zu gehen. Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com, timebicycles.com |
KraussMaffei Technologies GmbH, Parsdorf
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