| 24.07.2024, 10:05 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Automobilzulieferer Preh hat angekündigt bis Ende 2024 am Standort Bad Neustadt insgesamt rund 420 Stellen zu streichen. Dessen ungeachtet soll Bad Neustadt seine Rolle als Hauptsitz der Preh-Gruppe beibehalten. Der Abbau der Arbeitsplätze wird den Angaben zufolge alle Bereiche und Funktionen des Unternehmens betreffen. Ziel sei es, die Maßnahmen so sozialverträglich wie möglich in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat umzusetzen. Der Standort in Bad Neustadt erwirtschaftet seit fünf Jahren Verluste. Daher sei der Abbau von rund 420 Mitarbeitern in Bad Neustadt notwendig, um diesen Standort wieder in eine finanziell gesunde Situation zu bringen, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Der Betriebsrat wurde von der Geschäftsführung über die Vorüberlegungen zu den Restrukturierungsmaßnahmen informiert und soll in den weiteren Prozess eng eingebunden werden. "Ich bin mir darüber im Klaren, dass unsere Maßnahmen einen harten Einschnitt für den Stammsitz bedeuten. Wir werden die Restrukturierungsmaßnahmen daher so sozialverträglich wie möglich gestalten. Auch das Management wird einen finanziellen Beitrag zum Programm leisten", erläutert Preh-CEO Zhengxin „Charlie" Cai. Nach den hohen Investitionen der letzten Jahre in das vergleichsweise junge Geschäftsfeld der E-Mobilität habe auch das unerwartete Auslaufen der Förderung von Elektroautos die bisherigen Planungen durchkreuzt. Weitere Informationen: www.preh.com |
Preh GmbH, Bad Neustadt a.d. Saale
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