| 28.08.2014, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der italienische Maschinenbauer Amut hat kürzlich den neuen „De-Labeler“ vorgestellt, der nach Angaben des Unternehmens in der Lage ist, anhaftende Etiketten von Flaschen zu lösen. Dieses gilt demnach speziell für die sogenannten heißschrumpfenden „Sleeves“, welche die gesamte Flasche bedecken und daher bisher für den Recyclingprozeß unbrauchbar waren. Dieses Problem könne jetzt durch den Einsatz des „De-Labeler“ in einem kontinuierlichen Prozeß gelöst werden, welcher sowohl das Entfernen fast aller Etiketten als auch das eigentliche Recycling beinhalte. Funktionsweise Aufgrund der durch die Maschinenbewegungen an der Oberfläche erzeugten beträchtlichen Friktion werden die Etiketten trocken entfernt. Der Flaschenstrom erfolgt in einem kontinuierlichen Prozess. Eine bestimmte Verweilzeit in der Maschine soll einen hohen Separierungsgrad sowie Unversehrtheit der Flaschen und Hälse sicherstellen. Die Flaschen werden mit einem Transportband befördert und nach der Behandlung kontinuierlich mit einem Schneckenföderer entladen. Die zerrissenen Etiketten werden in einem darunter befindlichen Behälter gesammelt, mit einem Transportband entleert und zu einer Verdichtungspresse oder Container befördert. Die Separierung der Etiketten kann nach der Anlage mit einem Luftsystem oder einem ballistischen Sieb erfolgen. Als Vorteile dieser Anlage nennt das Unternehmen:
Der „De-Labeller“ wird in zwei Ausführungen angeboten. Eine Ausführung ist für einen hohen Durchsatz (DLB 60 und DLB 30) geeignet, um den gesamten Durchfluß an Flaschen zu Beginn der Waschanlage zu behandeln. Die zweite Ausführung ist für die Installation hinter den Detektoren (DLB 10) zur Behandlung der vom Haupt-NIR-Sortierer aussortierten Flaschen ausgelegt. Weitere Informationen: www.amut.it |
Amut spa, Novara, Italien
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