| 03.09.2014, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die RSH Polymere GmbH hat am Standort Hamburg 1,6 Mio. Euro in eine weitere Compoundieranlage investiert. Der Doppelschneckenextruder wurde von Leistritz, Nürnberg, geliefert und im Juli 2014 in Betrieb genommen. Die Anlage ist vornehmlich für die Herstellung von ABS-, PC/ABS- und hochgefüllten PP Compounds ausgelegt, teilt das Unternehmen mit. In kurzer Verfahrenslänge können scherungsempfindliche Kunststoffe, wie z.B. PC/ABS, gefertigt werden. In der langen Version ist die Anlage für hochgefüllte Compounds besonders gut geeignet. Durch die vorhandene Zwei-Seiten-Beschickung können Füllstoff-Anteile von bis zu 70 Prozent eingebracht werden. In Summe verfügt die Anlage über 7 Dosierungen, über die Granulate, Mahlgüter sowie Additive, Farben und Füllstoffe (inkl. Glasfasern) zudosiert werden können. Möglich sind sowohl Produktionen mit hohen Recyclinganteilen als auch die Herstellung reiner Neuware. Für Versuche und neue, maßgeschneiderte Compounds steht ein eigenes Technikum mit zwei Laborextrudern sowie ein gut ausgestattetes Labor zur Verfügung. RSH betreibt nunmehr 9 Extruder an den Standorten Hamburg und Garstedt. Die Kapazität an eigenen Regranulaten und Compounds erhöht sich durch die neue Anlage auf 40.000 jato. Das Produktionsprogramm umfasst LDPE, HDPE und PP Regranulate sowie PP, ABS und PC/ABS Compounds und Recompounds. Neben einem Programm an Standardtypen entwickelt RSH zunehmend maßgeschneiderte Typen für Kunden aus den Bereichen Automobil, Bau, Möbelindustrie, Gartenbedarf etc. Zusätzlich bietet RSH Lohnregranulierungen und –compoundierungen an und ist im Handel mit Neuware und Offgrades tätig. RSH beschäftigt 115 Mitarbeiter und vertreibt über alle Geschäftsbereiche mehr als 60.000 t Kunststoffe im Jahr. Weitere Informationen: www.rshpolymere.de, www.leistritz-extrusion.com Fakuma 2014, Friedrichshafen, 14.-18.10.2014, Halle B1, Stand 1011 |
RSH Polymere GmbH, Hamburg
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