| 12.01.2016, 10:32 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Bei der Unterzeichnung der Exklusivlizenz, v.l.n.r.: Fernando Turner (Geschäftsführer Katcon Advanced Materials) und Günter Wolfsberger (Produkt Manager Faserverbundtechnologie bei Magna Steyr Fahrzeugtechnik). Mit dem Ziel, kostengünstige und wettbewerbsfähige Leichtbauserienfertigung für Class-A Oberflächenbauteile zu erreichen, hat Magna diese auf Glasfaser/Polyurethan und Papiersandwichpaneelen basierte Technologie gemeinsam mit zwei Partnerunternehmen, Hennecke und Rühl Puromer, entwickelt. Hierbei handelt es sich um einen direkten Prozess, out-of-tool und lackierfertig, einschliesslich Werkzeug- und Gerätetechnik. Mit der "Crush Core Wetpressing Technologie (CCWT)” hergestellte Sandwich-Komponenten sind den Angaben zufolge bis zu 70 Prozent leichter als herkömmlich in Stahl oder Aluminium gefertigte Teile, und bieten funktionale Integrationsvorteile, wie etwa akustische Isolierung oder Designfreiheit bei der Konstruktion der Fahrzeugfront. Als weitere Vorzüge werden das Erreichen passiven Fußgängerschutzes im Falle eines Kopfaufpralls sowie besonderer Schutz für Ober- und Unterschenkel genannt. Die Technologie sei für Karosserieteile oder andere halbstrukturelle Bauteile, wie Heckklappen, Anbauteile, Bodenplatten, Türen und sogar andere industrielle Anwendungen geeignet. Katcon hat den Angaben zufolge mehrere Millionen Euro in den Bereich Verbundwerkstoffe investiert und hierzu Maschinen von Hennecke, Engel, CMS und anderen angeschafft, um seine Produktionsstandorte Polen und Mexiko großserienfertigungstauglich zu machen, insbesondere für die Herstellung von High-Class-Verbundwerkstoffbauteilen, RTM und Thermoplastanwendungen. Fernando J. Turner, Geschäftsführer von Katcon Advanced Materials: "Mit dieser innovativen Technologie helfen wir unseren Kunden dabei, ihre Ziele bezüglich Gewichtseinsparungen und Emissionsverringerungen zu erreichen, und weiten gleichzeitig unsere strategische Position als Weltklasse-Zulieferer für Automobilkarosserieteile und andere industrielle Anwendungen aus. AMAC, Katcon und Magna werden nun gemeinsam und gezielt mit OEMs und Tier 1s in Kontakt treten, um diese Lösungen auf den Markt zu bringen. Unsere bereits bestehenden Partnerschaften mit dem deutschen Unternehmen M-TEC (für den technischen Support) und der in den USA basierten Innavin (für die Geschäftsentwicklung in Nordamerika) werden in dieses besondere Projekt integriert, sodass wir gemeinsam ständig weiter daran arbeiten, die Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich zu bedienen.” Dr. Michael Effing, Gründer und Geschäftsführer der AMAC GmbH und Katcon´s Partner für Business Development in Europa: "Durch ihre Eignung dafür, komplexe Automobilkarosserieteile herzustellen und Massenproduktion von über 100.000 Einheiten pro Jahr zu erreichen, ist diese Technologie sehr innovativ und zukunftsorientiert. Sie ist ausserdem sehr kostengünstig im Vergleich zu Stahl- und Aluminiumlösungen (Einsparungen von bis zu 10 Prozent können erreicht werden). Die erzielten Gewichtseinsparungen sorgen zudem für eine signifikante Reduktion der CO2-Emissionen." Weitere Informationen: |
Katcon Advanced Materials , Monterrey, Mexiko
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