| 13.04.2016, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der ungarische Kunststoffverarbeiter Pemü hat die Kapazitäten an seinem Standort in Solymár nahe Budapest ausgebaut. Wie Geschäftsführerin Elvira Molnár der Presse mitteilte, wurden dabei u.a. neue Spritzgussanlagen gekauft. Die Kosten für die Erweiterung der Fertigungskapazitäten beliefen sich auf 189 Mio. HUF (610.000 EUR), dabei flossen staatliche Beihilfen in Höhe von 58 Mio. HUF (190.000 EUR). Die Förderung erhielt Pemü im Rahmen eines neuen Programms, mit dem die Regierung in Budapest ungarische Unternehmen unterstützen will, die neue Arbeitsplätze schaffen, aber keine EU-Mittel erhalten können. Im Zuge der Investition entstehen in Solymár voraussichtlich acht neue Arbeitsplätze. Pemü wurde 1959 gegründet und ist in drei Sparten aktiv. In der Spritzguss-Sparte werden gängige Spritzguss-Produkte hergestellt, im Geschäftsbereich Spezialkunststoffe produziert und verarbeitet das Unternehmen je nach Bedarf der Kunststoffbranche Silikon-, PTFE-, und Polyurethan-Produkte, während die Sparte Autopur Komponenten aus PUR-Schaum für die Autoindustrie herstellt, darunter Sonnenblenden, Armlehnen und Kissen. Neu in der Palette sind Produkte aus viskoelastischen Schaumstoffen (Memofoam), die Pemü neben der Industrie auch für den privaten Gebrauch anbieten will. Weitere Informationen: pemu.hu Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
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