21.03.2019, 14:13 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
![]() ![]() ![]() ![]() |
![]() Auf der Kongressmesse zum jährlichen Mannheimer Branchentreff will sich Barlog Plastics als universeller Spezialist für wärmeleitfähige Compounds präsentieren, der im Unterschied zu manch einem Mitbewerber nicht nur Produkte auf Basis von ein, zwei Grundpolymeren anbieten kann. Stattdessen setzen die Experten für Hochleistungskunststoff aus dem Bergischen Land auf eine breite Palette wärmeleitfähiger Compounds auf Basis von Polyamiden sowie aus PBT, PPS, PPA, EBA und anderen Highend-Polymerwerkstoffen. Damit will Barlog auch sehr „couragierte“ Anforderungsprofile in der Automobilentwicklung zielgerichtet abdecken, gerade auch im Blick auf die speziellen, z.T. neuen Erfordernisse beim Bau von Elektrofahrzeugen. Mit Kebablend TC mehr als Standard-Compounds Dabei seien auch hochindividuelle Kundenentwicklungen jederzeit möglich. Zu den Variablen in den „Rezeptbüchern“ von Barlog gehören laut Unternehmen nicht nur hochoptimierte mechanische Kennwerte durch die Auswahl des am besten passenden Grundpolymers, sondern auch maßgeschneiderte Brandschutzeigenschaften, elektrische Leitfähigkeit, Magnetisierbarkeit und nicht zuletzt eben die exakt kalibrierte Wärmeleitfähigkeiten der Compounds. Das Spektrum der unter dem Namen Kebablend TC (TC für Thermal Conductive) vermarkteten, wärmeleitfähigen Kunststoffe von Barlog wird somit stetig erweitert. „Wir kennen den Markt für wärmeleitfähige Kunststoffe im Automobilsektor aus langer Erfahrung sehr gut“, erläutert Robert Konnerth, für die Kebablend TC-Familie zuständiger Produktmanager bei Barlog. „Mit unseren Compounds, insbesondere einigen speziell neu entwickelten Typen, die wir auf der PIAE erstmals vorstellen wollen, reagieren wir daher ganz gezielt auf sehr konkrete Anforderungen, die von Automobil-OEMs und Zulieferern immer wieder an uns herangetragen werden.“ Zu den Anwendungen, in denen wärmeleitfähige Kunststoffe im Automobilsektor in den letzten Jahren laut Barlog Plastics unabdingbar geworden sind, gehören Kühlkörper und Gehäuseteile für LED-Leuchten oder -Scheinwerfer. Durch den Trend zum Elektrofahrzeug stünden Ingenieure nun aber vor ganz neuen Fragen. „Stichworte sind das Thermomanagement im Batterie-Bereich oder in der Umgebung des Motors. Auch die Brennstoffzellen-Technologie ruft nach Compounds, die Wärme wirksam abführen können“, so Konnerth. Bei „klassischen“ Verbrennern ist die möglichst effektive Wärmeableitung schon immer ein wichtiges Thema, inzwischen auch immer häufiger für Kunststoffhersteller, da die Automobilbauer dort ebenfalls nach Metallersatz zur Gewichtseinsparung fragten. Hier gelte es, immer leistungsfähigeren, auf immer engerem Raum gebauten Motoren gerecht zu werden. „Früher standen hier eher hitzebeständigere Kunststoffe im Fokus, aber wer Wärme vom Ort der Entstehung wirksam abführen kann, entschärft das Hitzeproblem gleich an der Wurzel“, so der Barlog-Experte. Aktuell liege die Grenze bei der Daueranwendungstemperatur der Kebabend TC-Typen, z.B. auf PPS-Basis, bei etwa 240°C, hitzebeständigere TC-Typen seien aber denkbar, so Konnerth. Entwicklungspartner für Thermo-Management-Anwendungen Von zentralem Interesse sind im Automobilmarkt laut Konnerth derzeit elektrisch isolierende Polyamid-Typen, die sich durch Wärmeleitfähigkeiten von 1,5 bis 2 W/m*K (Watt pro Meter x Kelvin) auszeichnen und zugleich eine gute Wirtschaftlichkeit und Verarbeitbarkeit bieten. Derartige Compounds spielten selbstverständlich auch im Barlog-Portfolio eine wichtige Rolle. Mit wenigen Standard-PA-Compounds ließen sich die wachsenden Aufgaben im Thermo-Management jedoch kaum mehr lösen. Wenn Höchstleistung und beste mechanische Eigenschaften gefordert sind, seien PBT, PPS, PPA oder andere Werkstoffe häufig die bessere Antwort. Um auch anspruchsvolleren Kundenanforderungen zu begegnen, hält Barlog Plastics inzwischen einen ganzen Baukasten von Hochleistungspolymeren und Füllstoffen wie z.B. Metallfasern, Keramikpulvern, Graphit oder mineralischen Additiven bereit. Großer Baukasten – aber keine Scheu vor Kleinmengen „Wir betrachten uns übrigens bei weitem nicht nur als bloßer Compound-Anbieter“, so Robert Konnerth, „sondern ausdrücklich auch als Entwicklungs-Partner unserer Kunden, der nicht nur ins Regal greift und Standardprodukte anbietet, sondern immer wieder neue Lösungen für besondere Herausforderungen entwickelt. Extrem hilfreich dabei ist unser Schwesterunternehmen, die Bahsys GmbH, die ihre Kunden von ersten CAE-Berechnungen über die Prototyp-Fertigung bis hin zur Implementierung eines großserientauglichen Prozesses unterstützt.“ Dabei sei sich das Unternehmen, so Konnerth, auch für die Bereitstellung von Kleinmengen nicht zu schade – etwa für erste Spritzguss-Versuchsreihen. „Barlog und Bahsys stehen für innovative Antworten auf knifflige Probleme. Damit sind wir auch in Sachen wärmeleitfähiger Compounds der ideale Partner für eine so zukunftsorientierte Branche wie die Automobilindustrie.“ Weitere Informationen: www.barlog.de PIAE 2019 - Plastics in Automotive Engineering 03.-04.04.2019 in Mannheim, Stand 55, Erdgeschoss |
Barlog Plastics GmbH, Overath
» insgesamt 140 News über "Barlog" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
» zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
L&R Kältetechnik: Kälteerzeugung für die Kunststoffverarbeitung
Bischof+Klein: CEO Dr. Tobias Lührig verlässt das Unternehmen
BASF: Erste eigene Anlage für recyceltes Polyamid 6 in Betrieb genommen
Meist gelesen, 10 Tage
BASF: Erste eigene Anlage für recyceltes Polyamid 6 in Betrieb genommen
HWS Kunststoffe: Insolvenzverfahren eröffnet
Deutsches Verpackungsinstitut: Dr. Natalie Brandenburg übernimmt Geschäftsführung
Lucobit: Neues Compound mit 80 Prozent CACO3 für Folien mit beachtlicher Atmungsaktivität
Meist gelesen, 30 Tage
Reifenhäuser: Moderater Personalabbau in Troisdorf
Arburg: Deutlicher Umsatzrückgang in 2024 – Reduzierung des Mitarbeiterstamms und Kurzarbeit
Arburg: Çağrı Ünver wird neuer Niederlassungsleiter in der Türkei
BASF: Erste eigene Anlage für recyceltes Polyamid 6 in Betrieb genommen
Meist gelesen, 90 Tage
MegaPlast: Insolvenzverfahren eröffnet
Wittmann Battenfeld: Ehemaliger Geschäftsführer Georg Tinschert unerwartet verstorben
Gerresheimer: Mögliche Übernahme durch Private Equity Investoren
Reifenhäuser: Moderater Personalabbau in Troisdorf
Hanselmann: Rupp Solutions übernimmt insolventen Kunststoffverarbeiter
Arburg: Deutlicher Umsatzrückgang in 2024 – Reduzierung des Mitarbeiterstamms und Kurzarbeit
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
Kunststoffchemie für Ingenieure
|