| 26.07.2019, 13:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Evonik und thyssenkrupp Industrial Solutions lizenzieren an Zibo Qixiang Tengda Chemical Co. die HPPO-Technologie zur Herstellung von Propylenoxid. Entsprechende Verträge haben die Parteien im chinesischen Guangzhou Ende Juli unterzeichnet. Evonik lizenziert darüber hinaus das Verfahren für Wasserstoffperoxid (H2O2) zur exklusiven Versorgung der Propylenoxid-Anlage an Qixiang Tengda. Weiterhin haben die beiden Partner einen langfristigen Liefervertrag für den entsprechenden HPPO-Katalysator abgeschlossen. Propylenoxid wird hauptsächlich für die Herstellung von Polyurethan-Schaumstoffen verwendet, die zum Beispiel in Automobilkomponenten, Möbelpolstern, Wärmedämmung, Beschichtungsmaterialien, Sportschuhen und anderen Sportartikeln eingesetzt werden. Claus Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung der Evonik Resource Efficiency GmbH: "Wir sind stolz, Qixiang als neuen strategischen Partner gewonnen zu haben. Mit dem steigenden Umweltbewusstsein in China ist HPPO die Technologie der Wahl zur nachhaltigen Herstellung von Propylenoxid, da es neben Wasser keine wesentlichen Nebenprodukte produziert." Peter Sieben, Head of Operating Unit Oxides, Vinyl and Specialty Chemicals bei thyssenkrupp Industrial Solutions : “Wir kombinieren bewährte Technologien mit innovativen Lösungen und ermöglichen so eine effiziente, umweltverträgliche Produktion von hochwertigen Zwischenprodukten. So helfen wir unseren Kunden, neue Märkte zu erschließen und ihre Wertschöpfungskette nachhaltig zu erweitern.“ Qixiang Tengda will am Standort Zibo (Provinz Shandong, China) in den kommenden Jahren einen Anlagenkomplex errichten, mit dem sich jährlich bis zu 300 Kilotonnen Propylenoxid und die für das HPPO-Verfahren benötigte Menge H2O2 herstellen lässt. Die ersten Planungen sollen bereits Mitte August 2019 starten. Die Anlage soll aller Voraussicht nach im ersten Halbjahr 2022 in Betrieb genommen werden. HPPO steht für "Hydrogen Peroxide to Propylene Oxide". Bei dem Prozess wird Propylenoxid (PO) direkt aus Wasserstoffperoxid und Propylen gewonnen. Möglich macht das der eigens für das Verfahren von Evonik entwickelte HPPO-Katalysator auf Basis von Titansilicalit (TS-1). Im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsverfahren für Propylenoxid benötigt das HPPO-Verfahren den Angaben zufolge ein deutlich niedrigeres Investitionsvolumen und bringt demnach eine höhere Wirtschaftlichkeit mit sich. Zudem gilt es als umweltschonend, da es sich durch eine hohe Selektivität auszeichnet und außer Wasser keine Nebenprodukte in nennenswerter Menge entstehen. Das Chemieunternehmen Qixiang Tengda gehört zur Unternehmensgruppe Cedar Holdings. Das Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern verfügt über eine hohe Expertise und langjährige Erfahrung unter anderem in der C4 Chemie und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 3,5 Mrd. Euro (27,9 Mrd. CNY). Weitere Informationen: |
Evonik Resource Efficiency GmbH + thyssenkrupp Industrial Solutions AG, Essen
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