| 06.02.2020, 10:19 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der international tätige Automobilzulieferer Adient zieht sich aus dem Joint Venture Yanfeng Global Automotive Interior Systems Co. (YFAI) zurück. Laut Pressemitteilung veräußert Adient dazu ihre 30 Prozent-Beteiligung an den chinesischen JV-Partner Yanfeng Automotive Trim Systems. Das finanzielle Volumen dieser Transaktion beläuft sich demnach auf 379 Mio. USD. Die im Jahr 2015 von Yanfeng und Adient gegründete YFAI gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Herstellern von Kfz-Innenausstattungen. Das in Shanghai ansässige Unternehmen beschäftigt mehr als 33.000 Mitarbeiter an rund 110 Entwicklungs- und Produktionsstandorten in 20 Ländern, die Europa-Zentrale befindet sich in Neuss. Adient informierte in der aktuellen Aussendung zugleich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Yanfeng im Rahmen des Joint Ventures Yanfeng Adient Seating Co. (YFAS). Demnach wurden die entsprechenden Vereinbarungen bis 2038 verlängert. YFAS hat ebenfalls ihren Sitz in Shanghai und ist einer der größten Hersteller von Autositzen in China. Yanfeng und Adient sind jeweils mit 50 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt. Darüber hinaus baut Adient auch die Kooperation mit Yanfeng bei der Entwicklung und Produktion von Sitzmechanismen im Joint Venture Adient Yanfeng Seating Mechanisms Co. (AYM) weiter aus. Der aktuellen Aussendung zufolge wird Adient dem paritätischen JV für 20 Mio. USD eine Reihe von Patenten und anderen Rechten überlassen. AYM produziert in Shanghai Schienen, Einstellvorrichtungen, Schlösser und andere Sitzmechanismen. Die im irischen Dublin registrierte Adient ist an der New Yorker Börse notiert und wird von Plymouth im US-Bundesstaat Michigan aus geführt. Der Konzern ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Hersteller von Autositzen mit weltweit 220 Produktionsstandorten und insgesamt 83.000 Mitarbeitern. Weitere Informationen: |
Adient, Dublin, Irland
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