| 03.02.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der südkoreanische Petrochemiekonzern SK Global Chemical plant gemeinsam mit dem US-amerikanischen Unternehmen Brightmark die Errichtung einer Anlage für das chemische Recycling von Kunststoffabfällen. Laut Pressemitteilung unterzeichneten beide Unternehmen kürzlich eine Absichtserklärung für das Projekt. Vorgesehen ist demnach die Gründung eines Joint Ventures für die Planung, die Finanzierung, den Bau und den Betrieb der Recyclinganlage. In dem Komplex soll ein von Brightmark entwickeltes Pyrolyse-Verfahren genutzt werden. Dabei werden Kunststoffabfälle zu Pyrolyseöl verarbeitet, das als Ausgangsstoff für die Herstellung neuwertiger Kunststoffe dient. Bis Ende dieses Jahres wollen SK Global Chemical und Brightmark zunächst eine Machbarkeitsstudie erstellen. Den bisherigen Planungen zufolge soll der Komplex über Kapazitäten für die Verwertung von 100.000 Tonnen Kunststoffabfall verfügen. Zum Standort der Anlage und zur Höhe der erforderlichen Investitionen wurden noch keine Angaben gemacht. Na Kyung-soo, CEO von SK Global Chemical: "Die Pyrolyse ist eine wesentliche Technologie zur Lösung des Kunststoffproblems. Die Partnerschaft mit Brightmark wird uns helfen, die Führung in der Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen zu übernehmen und unsere ESG-Initiativen umzusetzen." Der Aussendung zufolge wäre der geplante Komplex die erste kommerzielle Anlage für das chemische Recycling von Kunststoffabfällen in Südkorea. Die im kalifornischen San Francisco ansässige Brightmark entwickelt chemische Verfahren für das Kunststoffrecycling und die Verwertung von organischen Abfällen. Noch in diesem Jahr will das Unternehmen seine erste große Anlage für das Recycling von jährlich bis zu 100.000 Tonnen Kunststoffabfall am Standort Ashley im US-Bundesstaat Indiana in Betrieb nehmen. Weitere Informationen: www.skgeocentric.com, www.brightmark.com |
SK Global Chemical, Südkorea + Brightmark, San Francisco, Kalifornien, USA
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