| 24.07.2023, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Toray Industries plant den weiteren Ausbau der Produktion von Carbonfasern. Laut Pressemitteilung wird die Konzerntochter Toray Composite Materials America neue Anlagen an ihrem Standort in Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina errichten. Zudem ist ein Kapazitätsausbau am Standort von Toray Advanced Materials Korea in Gumi bei Daegu vorgesehen. Mit dem Abschluss der beiden Projekte wird bis Anfang 2025 gerechnet. Im Ergebnis sollen die Gesamtkapazitäten des Konzerns für die Produktion von Carbonfasern um mehr als 20 Prozent auf dann 35.000 Tonnen im Jahr steigen. Zur Höhe der in Spartanburg und Gumi geplanten Investitionen wurden keine Angaben gemacht. Der Aussendung zufolge reagiert Toray mit den Ausbauprojekten auf die Marktlage in den USA und Südkorea, wo insbesondere die Nachfrage nach hochfesten Carbonfasern zur Herstellung von Druckbehältern für Erdgas und Wasserstoff stark zunimmt. Darüber hinaus wächst der Bedarf auch in Bereichen wie dem Fahrzeugbau und der Luftfahrttechnik. Insgesamt geht Toray von einem Anstieg der Nachfrage nach Carbonfasern um jährlich etwa 17 Prozent aus. Toray Industries gilt als weltweit größter Hersteller von Carbonfasern. Darüber hinaus produziert und verarbeitet der Konzern eine breite Palette an Kunstfasern, Kunststoffen und Verbundstoffen für Anwendungen in verschiedenen Industriezweigen. Für das am 31. März zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2022/2023 berichtet die an der Börse Tokio notierte Toray Industries einen operativen Gewinn von 109 Mrd. JPY (698 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 81 Mrd. JPY (518 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 2.489 Mrd. JPY (15,9 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.toray.com |
Toray Industries, Tokio, Japan
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