| 13.11.2023, 13:22 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Zur K 1998, als im Herbst vor 25 Jahren, weihte Brückner Maschinenbau am Standort Siegsdorf ein Technologiezentrum ein. Darin sollten die bereits genutzten Laboranlagen ebenso untergebracht werden, wie eine völlig neuartige Pilotanlage, auf der Folien erstmals simultan mit Hilfe von Linearmotoren verstreckt werden konnten. Diese Technologie ist nach Anbieterangaben einzigartig, da diese Maschine ca. 350 sogenannte Antriebsachsen enthält gegenüber 3-5 Antriebsachsen in modernen Fertigungsmaschinen. Ziel des Technologiezentrums war und ist es, Folienstrecktechnologien zu erforschen und weiterzuentwickeln, als Voraussetzung für innovative Folienanwendungen z.B. in Lebensmittelverpackungen sowie in Solarmodulen, Kondensatoren, flexiblen Bildschirmen oder auch Membranen für Lithium-Ionen-Batterien. Schon bald entwickelte sich die Einrichtung zum Treffpunkt von Rohstoffherstellern, Convertern, Folienherstellern und sogar Markenartiklern, die das Technologiezentrum für Ihre Versuchsprojekte mieten können. Michael Baumeister, Managing Director CTO: „Durch die Bündelung der Entwicklung und die Synchronisation der verschiedenen Unternehmensbereiche konnten wir technologische Trends als auch Marktchancen frühzeitig erkennen, und unsere Technologien oftmals auch als Trendsetter im weltweiten Markt platzieren.“ Die über die Jahre stetig erweiterte und modernisierte Ausstattung des Technikums mit Pilotanlage, Laborextrusion, Labor-Streckrahmen sowie Chemie- und Folienlabor ermöglicht nahezu alle Arten des Verstreckens von Folie und die Verarbeitung einer Vielzahl von Polymeren und Biopolymeren. Dabei können alle bekannten Streckverfahren zum Einsatz kommen: monoaxial in Maschinenrichtung (MD) oder Querrichtung (TD), biaxial sequentiell oder biaxial simultan. So können Rohstoffe auf ihre Verstreckbarkeit getestet, neue Folienkonzepte entwickelt, kleine Serien für Bemusterungen produziert und ganze Produktionsmodelle durchgespielt werden. Die hergestellten Folien können umgehend im Folien- und Chemielabor untersucht werden – für eine zeitnahe Rückkopplung zur Musterproduktion. Erweiterung des Technologiezentrums am Standort in Planung Veränderte Rahmenbedingungen und immer neue Anwendungsgebiete stellen an die gesamte Folienindustrie hohe Anforderungen. Der gesetzlich geforderte Einsatz von Rezyklaten und Bio-Kunststoffen, Folien für die Energieerzeugung und -speicherung, oder Membrantechnologien für die Wasseraufbereitung sind nur einige Beispiele. Dem will Brückner Maschinenbau mit einem deutlichen Ausbau seines Technologiezentrums begegnen. Wichtigste Neuerung neben der modernen Infrastruktur ist eine weitere Pilotanlage, um die Verfügbarkeit von Versuchskapazitäten zu erhöhen und die Wartezeiten für die Kunden ganz entscheidend zu reduzieren. Bis Mitte 2026 sollen alle erforderlichen Schritte für die Erweiterung abgeschlossen sein. Weitere Informationen: www.brueckner.com |
Brückner Group GmbH, Siegsdorf
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