| 04.04.2025, 12:22 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Die W. Willpütz Kunststoffverarbeitungs-GmbH produziert am Standort Köln Wäsche- und Kleiderbügel sowie Logistikprodukte aus Kunststoff - (Bild: W. Willpütz Kunststoffverarbeitungs-GmbH). Das Familienunternehmen mit Sitz in Köln-Rodenkirchen produziert auf einer Fläche von 2.850 Quadratmetern jährlich über 100 Millionen Wäsche- und Kleiderbügel sowie weitere Kunststoffprodukte für die Logistikbranche. Im Rahmen der efa-Beratung entwickelte das Unternehmen gemeinsam mit dem Kunststoff-Institut Lüdenscheid (KIMW) ein innovatives Kleiderbügel-Re-Design mit hohem Rezyklatanteil. Gleichzeitig konnte in Kooperation mit Kunden das Rücknahmesystem für gebrauchte Kleiderbügel weiter ausgebaut werden, um die Kreislaufwirtschaft im Unternehmen zu stärken. Ein zentraler Schritt war die Erstellung einer umfassenden Treibhausgasbilanz für den Standort Köln. Mit Hilfe des kostenlosen Bilanzierungstools „ecocockpit“ der efa wurden alle relevanten Emissionsquellen identifiziert. Insbesondere der Kunststoffverbrauch (77,4 Prozent der Emissionen) und der Energieverbrauch (10,5 Prozent) stellten sich als zentrale Hebel zur Reduktion von Treibhausgasen heraus. Darauf aufbauend wurden gezielte Maßnahmen zur Emissionsminderung erarbeitet. Ein wesentlicher Ansatz war die Materialsubstitution durch Rezyklate. Durch ein optimiertes Re-Design der Kleiderbügel konnte der Materialeinsatz reduziert werden. Darüber hinaus wurde in Zusammenarbeit mit Kunden aus Handel und Industrie ein Rücknahmesystem für gebrauchte Kleiderbügel entwickelt. „Dank dieser Initiative können wir bereits heute etwa 15 Prozent der Bügel wieder zurückführen und als Rohstoff für neue Kleiderbügel nutzen“, erklärt Geschäftsführer Michael Willpütz. Darüber hinaus bestehen die neuen Kleiderbügel bis zu 100 Prozent aus Recyclingmaterial, das unter anderem aus alten Kühlgeräten gewonnen wird. Durch den Einsatz von "Eco PS" (Recycling-Polystyrol) spart W. Willpütz jährlich über 400 Tonnen Rohstoffe ein und reduziert den CO2-Ausstoß um ca. 1.238 Tonnen CO2-Äquivalente. Erste Untersuchungen zur Herstellung von Kleiderbügeln aus biobasierten Kunststoffen wurden ebenfalls angestoßen. Auch wenn deren Einsatz derzeit noch durch begrenzte Verfügbarkeit und höhere Kosten eingeschränkt ist, will das Unternehmen damit eine Basis schaffen, um auf zukünftige Marktentwicklungen reagieren zu können. Weitere Informationen: www.willpuetz.de, www.efa.nrw |
W. Willpütz Kunststoffverarbeitungs-GmbH, Köln
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