| 15.08.2025, 10:30 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Semperit-Gruppe meldet für die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal eine deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber dem Startquartal. Auch die Erholung der Auftragslage setzte sich demnach fort. Der Umsatz im ersten Halbjahr belief sich auf 320,5 Mio. EUR (–7,2%) und das EBITDA auf 30,7 Mio. EUR (–35,2%). Das operative EBITDA vor Projektkosten lag bei 32,9 Mio. EUR (–31,3%). "Nach einem herausfordernden Jahresstart haben wir im zweiten Quartal an Dynamik gewonnen. Ein Anziehen der Auftragslage ab März untermauert diesen Trend. Sowohl Auftragseingang im ersten Halbjahr als auch Auftragsstand per Ende Juni liegen über dem Niveau des Vorjahres", sagt Semperit-CEO Manfred Stanek. "Wir gehen von einer weiteren Erholung im zweiten Halbjahr aus und werden diese nutzen, um unsere Marktposition in allen Geschäftsbereichen weiter zu stärken. Unser Fokus liegt dabei auf Produktinnovationen sowie weiteren Kostenoptimierungen und Effizienzsteigerungen", so Stanek weiter. Der Free Cashflow – der um Zinszahlungen bereinigte Netto-Geldfluss, der für strategische Wachstumsinvestitionen, Dividenden und Tilgung von Fremdkapital zur Verfügung steht – betrug 13,9 Mio. EUR (Vorjahr: 23,6 Mio. EUR). Die Semperit-Gruppe verfügt den Angaben zufolge über eine robuste Bilanz und Finanzierungbasis mit einer Eigenkapitalquote von 45,5% (31. Dezember 2024: 47,2%) und einem Verschuldungsgrad gemessen an der Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum EBITDA von konservativen 1,7x (31. Dezember 2024: 1,2x). Die Liquiditätsreserven beliefen sich auf 112,9 Mio. EUR, darüber hinaus sind nicht gezogene Kreditlinien über 100 Mio. EUR verfügbar. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 wird bestätigt und das operative EBITDA in einer Bandbreite von 65 Mio. EUR bis 85 Mio. EUR erwartet. Die ergebniswirksamen Kosten für das Digitalisierungsprojekt sollen sich dabei auf rund 5 Mio. EUR belaufen. Weitere Informationen: www.semperitgroup.com |
Semperit AG Holding, Wien, Österreich
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