| 07.05.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Eine anhaltend beschleunigte Expansion verzeichnete 2007 die Kunststoffverarbeitung Argentiniens mit einem Produktionsanstieg um 10,4% (2006: 7,2%). Die Einfuhr von Kunststoffen und Waren daraus (HS-Kapitel 39) stieg 2007 um 26,2% auf einen Wert von 1,95 Mrd. US$ (fob). Davon entfielen rund 1,3 Mrd. US$ auf den Auslandsbezug von Primärkunststoffen, der um rund 30% wuchs und fast zur Hälfte (49%) aus Brasilien bedient wird. Die Einfuhr von chemischen Erzeugnissen und Kunststoffen in Primärformen (HS-Positionen 29 bis 3914) erreichte nach Angaben von Info-Just auf Basis von Daten des Statistikinstituts Indec 2007 einen Wert von rund 7,7 Mrd. US$ (fob) und legte damit um 27,3% gegenüber dem Vorjahr zu. Wichtigste Lieferländer waren Brasilien (Anteil 2007: 26,5%), die USA (20,3%), die VR China (9,8%) und Deutschland (6,4%). Mit Abstand folgten Russland (3,8%), Frankreich (2,5%), Mexiko und Japan (je 2,2%), Indien (2,1%) sowie die Schweiz und Italien (je 2%). In kaum einem anderen Wirtschaftszweig ist die Integration und Arbeitsteilung in der südamerikanischen Zollunion Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay - Venezuela noch im Beitrittsprozess) so weit fortgeschritten wie in der Chemieindustrie. Die meisten im Mercosur tätigen multinationalen Chemieunternehmen sind sowohl in Argentinien wie auch in Brasilien angesiedelt und haben die Produktionsprogramme ihrer regionalen Tochtergesellschaften aufeinander abgestimmt. Die Logistik ist allerdings aufgrund mangelhafter Infrastruktur häufig ein Problem. Oft geht es schneller, ein Produkt aus Europa, Asien oder den USA zu importieren als aus Brasilien. Weiterführende Informationen |
bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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