| 13.07.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der einheimische Werkzeugbau ist unter Druck – Internationalisierung und Verlagerungen nach Asien und Osteuropa verschärfen den Wettbewerb. Die Reaktionsmöglichkeiten zwischen Kostenoptimierung und Spezialisierung können nur begrenzt zu einer langfristigen Sicherung führen. Was fehlt sind ortsnahe Dienstleistungseinrichtungen für den Werkzeugbau, die Hochpräzision ermöglichen und dabei zugleich schnelle und kundenorientierte Lösungen garantieren. Der Verein Kunststoffland NRW e.V. (www.kunststoffland-nrw.de) setzt sich dafür ein, den Werkzeugbau als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Kunststoff zu stärken. Maßgebliche Treiber sind die mittelständischen Unternehmen der Kunststoffverarbeitung, die einen leistungsfähigen Werkzeugbau am Standort Nordrhein-Westfalen auch künftig für unverzichtbar halten – nicht zuletzt, um ihre eigene Innovationskraft zu stärken. Mit der steigenden Internationalisierung, der ersten und zweiten Verlagerungswelle der Produktion nach Asien und Osteuropa, ist das bewährte System der Zusammenarbeit von Werkzeugbau-Kunden und –Lieferanten aus dem Gleichgewicht geraten. In dieser Zeit sind in den genannten Weltregionen Kapazitäten und Kompetenzen zu günstigeren Faktorkosten aufgebaut worden, welche die Wettbewerbsfähigkeit des einheimischen Werkzeugbaus stark schmälern. Die Chancen des heimische Werkzeugbau steigen vor allem dann, wenn er seine Trümpfe rigoros ausspielt: • Er kann von der am Standort vorhandenen technologischen Kompetenz profitieren und Hochpräzision anbieten. • Die räumliche Nähe zu den Verarbeitern ermöglicht eine produktive Zusammenarbeit schon bei der Entwicklung innovativer Produkte und verschafft damit Wettbewerbsvorteile. Aus diesem Grund setzt sich Kunststoffland NRW für den Aufbau von regionalen Anwenderzentren ein, die den Zugriff der Werkzeugbauer auf die technischen Supportstrukturen deutlich erleichtern und den direkten Austausch mit den Kunststoffverarbeitern befruchten. Die technologiefokussierte und industrielle Wirtschaftsregion lebt von einer engen regionalen Vernetzung möglichst vieler Kompetenzen in der Prozesskette von der Forschung über Vorentwicklung sowie Produkt- und Prozessentwicklung. Über Kunststoffland NRW e.V. Im Verein kunststoffland NRW haben sich Akteure aus der gesamten Kunststoffbranche in NRW zusammengefunden, um das gemeinsame Ziel „Stärkung von Kompetenz und Exzellenz der Branche“ zu verwirklichen und davon zu profitieren. kunststoffland NRW betreibt den Austausch seiner Akteure und bietet dazu die Plattform für Information und Kommunikation, Vernetzung und Kooperation. Über Politikebenen hinweg setzt sich kunststoffland NRW für Rahmenbedingungen ein, die erfolgreiches Wirtschaften, Bilden und Forschen in NRW und von NRW aus fördern. Für Unternehmen stellt kunststoffland NRW Informationen, Veranstaltungsangebote und ein breites Spektrum an Vermittlungs-, Beratungs- und weiteren Dienstleistungen zur Verfügung, z.B. in den Themenfeldern Innovations- und Kooperationsmanagement, Finanzierung und Förderung, Außenwirtschaft, Unternehmensnachfolge, Recruiting und Weiterbildung. |
kunststoffland NRW e. V., Düsseldorf
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