| 15.07.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die BASF (www.basf.de) bietet in ihrem Sortiment für Styrolkunststoff-Spezialitäten in Europa drei neue Produkte an, die speziell für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen sind. Es handelt sich um die ASA-Typen Luran® S 777 K FC, Luran S 757 G FC und Luran S 797 S FC (ASA: Acrylnitril-Styrol-Acrylester-Copolymer). Die Abkürzung FC steht hier, wie auch bei den im Jahr 2008 eingeführten technischen Kunststoffen, für Food Contact (Lebensmittelkontakt). Anlass für die Markteinführung der neuen Produkte ist die GMP-Verordnung der EU für Werkstoffe mit Lebensmittelkontakt, die im August 2008 in Kraft getreten ist. (GMP: Good Manufacturing Practice; deutsch: Gute Herstellpraxis) Für Zahnbürsten und Saftpressen Bei den drei neuen Luran S-Typen wurden Rezeptur und Herstellverfahren so geändert, dass sie den neuen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Während das leicht fließende und zähe Luran S 777 K FC ein breit einsetzbares Basismaterial ist, bietet Luran S 757 G FC hohe Steifigkeit und Festigkeit bei guter Fließfähigkeit. Den Werkstoff Luran S 797 S FC zeichnet seine besonders hohe Schlagzähigkeit aus. Klassische Einsatzfelder für Luran S sind Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen, Saftpressen und Mikrowellengeräte aber auch Zahnbürsten. Die wichtigsten Produkteigenschaften für diese Anwendungen sind hohe thermische Stabilität, gute Chemikalienresistenz und eine ausgeprägte Beständigkeit gegen Alterung und Vergilbung. Die GMP-Neuregelung der Europäischen Union Am 1. August 2008 trat in der Europäischen Union die Verordnung (EG) Nr. 2023/2006 „Über die gute Herstellpraxis“ (GMP) in Kraft. Sie ist Teil der europäischen Rahmenregulierung zum Kontakt von Bedarfsgegenständen mit Lebensmitteln 1935/2004/EC. Ziel dieser Gesetze und Verordnungen ist es, auf allen Stufen der Lieferketten Verunreinigungen in Lebensmitteln, die den Verbraucher gefährden könnten, zu vermeiden. Nach der GMP-Verordnung muss nun für Kunststoffe mit Lebensmittelkontakt ein erweitertes Qualitätssicherungs- und Prozesskontrollsystem vorliegen. Die BASF produziert Kunststoffe, die in den Lebensmittelbereich gehen, bereits seit langem nach höheren Sicherheitsstandards. Durch die neue Regelung muss der Kunststoffhersteller jedoch spezielle Rohstoffe auswählen und zusätzlich qualifizieren sowie noch umfassendere Maßnahmen zur Dokumentation und Qualitätssicherung als bisher ergreifen. Die BASF stellt den Kunden die entsprechenden EU-konformen schriftlichen Bestätigungen aus. Bild: Saftpresse |
BASF SE, Ludwigshafen
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