17.09.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Neuartige Nanobeschichtung im Spritzgießbetrieb auftragen Die Beschichtung eines Werkzeugs mit NanoMoldCoating lässt sich ohne besonderen Aufwand in jedem Spritzgießbetrieb durchführen (siehe Graphik). Die Wirkung der Beschichtung beruht darauf, dass fest in der Werkzeugoberfläche verankerte Nanopartikel eine äußerst dauerhafte und sehr dünne Barriereschicht mit besonders guten Gleiteigenschaften bilden. Dadurch lässt sich beim Spritzgießen die Produktivität steigern, die Zykluszeit verringern und die Formteilqualität erhöhen, denn die Beschichtung • verbessert das Fließ- und Füllverhalten im Werkzeug; dies ermöglicht es, den Einspritzdruck und die Schmelzetemperatur abzusenken, • eliminiert Oberflächenfehler, die durch den Füllvorgang entstehen, • verhindert das Ankleben der noch warmen Formteile in der Kavität oder an Auswerfern; daher bleibt die Artikeloberfläche unbeschädigt und die Gefahr von Verformungen durch das Entformen ist eliminiert, • schützt die Werkzeugoberfläche vor Korrosion. In einem mit NanoMoldCoating versehenen Werkzeug lassen sich alle üblichen Standard- und Technischen Kunststoffe verarbeiten, auch gefüllte und verstärkte Einstellungen. Die Beschichtung ist temperaturbeständig bis 540 °C und ergibt – anders als die Verwendung von Trennmitteln – vollkommen rückstandsfreie Formteile, die sich ohne weitere Reinigung oder Nachbehandlung auch für anspruchsvolle Anwendungen in der Medizin- und Lebensmitteltechnik eignen und die sich bei Bedarf problemlos lackieren lassen. Für Anwendungen in der Lebensmitteltechnik ist eine spezielle Variante mit Zulassung der US-amerikanischen Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (FDA) erhältlich. Die Beschichtung erreicht je nach verarbeitetem Kunststoff, den Füllstoffen und den Spritzgießparametern Standzeiten von bis zu 500.000 Zyklen. Einfacher Beschichtungsauftrag im Spritzgießbetrieb Die Beschichtung eines Werkzeugs mit NanoMoldCoating ist denkbar einfach und lässt sich in jedem Spritzgießbetrieb durchführen. Nach einer sehr sorgfältigen Reinigung der zu beschichtenden Flächen – alle Öl- und sonstigen Rückstände sind gründlich zu entfernen – werden wenige Tropfen des als Flüssigkeit gelieferten Beschichtungsmaterials auf einen feinen Pinsel oder ein Mikrofasertuch gegeben und als sehr dünner, gleichmäßiger Film auf die Flächen aufgetragen. Mithilfe eines Heißluftgebläses wird dieser Film 5 bis 10 Minuten lang getrocknet, anschließend müssen die beschichteten Flächen 2 Stunden ruhen. Eine besonders lange Lebensdauer der Beschichtung lässt sich durch den Auftrag einer zweiten Schicht erreichen. Dafür – und ebenso für die Auffrischung einer abgenutzten Beschichtung – wird die beschriebene Auftragsprozedur erneut durchgeführt. Mit der beschrieben Technik lassen sich bei Bedarf auch Teile eines Werkzeugs beschichten, beispielsweise die schmelzeberührenden Flächen von Auswerfern, Kernen oder Schiebern. Die mit NanoMoldCoating versehenen Werkzeuge lassen sich wie gewohnt reinigen, denn die Beschichtung hält allen im Werkzeugbau gebräuchlichen Reinigungsmitteln stand. Die Verpackungseinheiten für NanoMoldCoating enthalten das gesamte für das Beschichten erforderliche Zubehör. Sie stehen in vier Größen von 5 bis 50 ml Beschichtungsflüssigkeit zur Verfügung. Die 5-ml-Einheit ist ausreichend für 0,7 bis 1 m² Werkzeugoberfläche. EuroMold 2009, 2.-5.12.2009, Frankfurt/Main, Halle 9.0, Stand D28 |
i-Mold GmbH & Co.KG, Michelstadt
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