| 11.09.2019, 14:19 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
![]() v.l.n.r.: Florian Pronold (Parlamentarischer Staatssekretär BMU), Peter Kurth (Präsident BDE), Naemi Denz (Geschäftsführerin VDMA Abfall- und Recyclingtechnik), Timothy Glaz (Leiter Corporate Affairs Werner & Mertz) - (Bild: VDMA). Das Problem drängt, „aber eine einfache Lösung gibt es nicht. Politik, Wirtschaft, Technik und Gesellschaft müssen sich alle einbringen, um in Zukunft mehr recycelte Kunststoffe in neuen Produkten zu bekommen“, sagte Naemi Denz, Geschäftsführerin des VDMA Fachverbands Abfall- und Recyclingtechnik, auf dem Fachforum „Deutschland – Plastikland“ der SPDBundestagsfraktion am 9. September in Berlin. Mehr Sekundärkunststoffe in Produkten Deutschland hat, wie viele andere Staaten auch, bereits funktionierende Sammel- und Sortierstrukturen. Das führt aber nicht dazu, dass ausreichend Sekundärkunststoffe in neue Produkte eingesetzt werden. Insbesondere trifft das auf die Kunststoffabfälle zu, die wir alle täglich „produzieren“. „Wir brauchen endlich ein starkes Zeichen aus dem Markt. Die Diskussion über einen Rezyklatmindestanteil ist deshalb verständlich. Ganz sicher brauchen wir aber breit angelegte Qualitätsstandards für Sekundärkunststoffe, um in Zukunft sowohl zuverlässige Lieferketten als auch Prozesssicherheit bei der Herstellung von Verpackungen zu gewährleisten“, erläuterte Denz. Hinterfragt werden muss aus Sicht des VDMA Fachverband Abfall- und Recyclingtechnik darüber hinaus, ob die geltenden gesetzlichen Vorgaben für die Lebensmittelsicherheit und den Bereichen Pharma und Kosmetik noch zeitgemäß sind. Anschaulich erläuterte Denz anhand einer Kunststoffflasche des Unternehmens W-Müller GmbH Blasformtechnik die Problematik. In die Flasche aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff (Mono PCR) darf, auf Grund der aktuellen rechtlichen Vorgaben, noch nicht einmal ein Shampoo abgefüllt werden. „Wir müssen diskutieren, ob die vor Jahren erstellten Regeln für den Einsatz recycelter Kunststoffe noch zeitgemäß sind“, so Denz abschließend. Weitere Informationen: www.vdma.org |
VDMA Abfall- und Recyclingtechnik, Frankfurt am Main
» insgesamt 2 News über "VDMA Abfall- und Recyclingtechnik" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
RJG: Niiko Rautiola übernimmt Position des CEO
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Capmont: Übernahme von Dyneon von 3M - Wiederaufnahme der Fluorpolymerproduktion in Planung
Arlanxeo: Deutsches Bundespatentgericht widerruft Batteriepatent von Zeon Corporation
Meist gelesen, 10 Tage
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Synthomer: Verkauf des Acrylat-Geschäft an Mutares
Arlanxeo: Deutsches Bundespatentgericht widerruft Batteriepatent von Zeon Corporation
Capmont: Übernahme von Dyneon von 3M - Wiederaufnahme der Fluorpolymerproduktion in Planung
Meist gelesen, 30 Tage
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|