| 16.10.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Auf der K 2019 präsentiert BASF das expandierte thermoplastische Polyurethan (E-TPU) "Infinergy" in einer Vielzahl von Anwendungen und innovativen Ansätzen. Vorgestellt werden u.a. die "Mini Beads", die eeniger als halb so groß wie gewöhnliche Infinergy-Perlen sind: Ihr Durchmesser liegt zwischen ca. 2,5 und 3,5 mm. Diese Beads kommen überall dort zum Einsatz, wo das Füllverhalten des Standardprodukts an seine Grenzen stößt, z.B. bei dünnwandigen Teilen.Neben der reduzierten Größe trage auch die runde Form der Partikel dazu bei, das Füllverhalten zu verbessern; dünne Stege im Werkzeug sollen so problemlos gefüllt werden können. Anwender müssen dabei laut BASF keine Abstriche bei den Materialeigenschaften machen. Verwendet werden die Mini Beads bereits bei Vibrationsdämpfern in Kompressoren und bei Fahrradsätteln. Ergon, die 2017 als erstes Unternehmen "Infinergy" im Fahrradsattel einführten, verwenden jetzt auch die Mini Beads. Andreas Krause, Leiter der technischen Entwicklung bei Ergon: "Die Mini Beads eröffnen uns ganz neue Möglichkeiten in der Produktgestaltung und Bauteilauslegung. Mit dem neuen Produkt realisieren wir wesentlich schlankere Bauteilausformungen, die uns nun auch die Umsetzung von Sätteln im sportlichen Marktsegment ermöglichen. Insbesondere die Sattelnase, die dünnere Wandstärken und schärfere Konturen aufweist, kann nun schlank und filigran auskonstruiert werden.“ War "Infinergy" bislang immer gleichbedeutend mit der Farbe Weiß, bietet BASF das Produkt jetzt auch in schwarz an. Es eigne sich insbesondere für technische Anwendungen, deren Oberfläche stark schmutzanfällig ist. "Mit dem schwarzen Infinergy eröffnen wir unseren Kunden neue Möglichkeiten", sagt Thomas Stührenberg, Marketingleiter Europa von der BASF. "Dem Farbspektrum sind dabei grundsätzlich keine Grenzen gesetzt." Verarbeitung ohne Dampf Traditionell benötigt die Verarbeitung von Partikelschaumperlen, so auch Infinergy, Wasserdampf, um zu einem Formteil verschweißt zu werden. Dieser dampfbasierte Prozess stößt bei hohen Anforderungen an die Oberflächenqualität und besonders bei Verbunden, z.B. für dekorative Anwendungen an ihre Grenzen. Der Grund: Die wenigsten Decklagen sind dampfdurchlässig. Das Start-up FOX Velution, Lichtenfels, habe nun eine komplett trockene Technologie zur Verarbeitung von Partikelschäumen entwickelt, um eben diese Grenzen zu öffnen und darüber hinaus die Energieeffizienz deutlich zu verbessern. Derart variotherm sollen z.B. Leichtbauapplikationen mit optisch oder haptischen Deckschichten, textiler Verstärkung und integrierten Einlegern (Elektronik, Montageelemente) gefertigt werden können und neue Wege der Dekoration und Funktionalisierung eröffnen. Infinergy live auf der K 2019 Fahrradsättel, Tennisschläger, Sport- und Fallschutzböden, Sicherheitsschuhe, leuchtende Infinergy-Platten können Besucher auf dem Messe-Stand begutachten. Vorgestellt wird auch "Vision Venture", das Konzept-Reisemobil von Hymer und BASF. Dort findet Infinergy Verwendung in Treppenstufen, Bettumrandung und als Komfortelement im Lattenrost. K 2019, 16.-23.10.2019, Düsseldorf, Halle 5, Stand C21/D21 Weitere Informationen: www.basf.com, www.infinergy.basf.com |
BASF Colors & Effects GmbH, Ludwigshafen
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