| 06.04.2016, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Folienproduzent Transilwrap bereitet die Übernahme der Sparte Spezialfolien des Chemiekonzerns Dow Chemical vor. In einer Pressemitteilung gab Transilwrap den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung mit Dow Chemical bekannt. Mit dem Abschluss der Übernahme wird vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden bis Mitte dieses Jahres gerechnet. Zum finanziellen Volumen des geplanten Deals wurden zunächst noch keine Angaben gemacht. Die Transaktion umfasst der Aussendung zufolge die Dow-Standorte in Hebron im US-Bundesstaat Ohio und im französischen Drusenheim. Dort werden vor allem Barrierefolien und andere Spezialfolien aus Polyethylen, Polypropylen und Polystyrol für Verwendungen im medizinischen Bereich, in der Lebensmittelindustrie, in der Verpackungsmittelindustrie und in weiteren Branchen produziert. Das Portfolio umfasst dabei Marken wie Saranex, Procite und Opticite. Transilwrap-CEO Andy J. Brewer erklärte in der Mitteilung: "Die Folientechnologien, die Marktausrichtung und die geografische Präsenz von Dow unterstützen die weltweiten Wachstums- und Expansionspläne in den strategischen Marktsegmenten von Transilwrap, darunter in den Bereichen Medizin und Verpackungen." Transilwrap hat ihre Zentrale in Franklin Park im US-Bundesstaat Illinois und produziert Kunststofffolien für die Verpackungsmittelindustrie, den Medizinsektor, die Werbebranche und andere Industriezweige. Das Unternehmen verfügt bislang über zehn Produktionsstandorte in Nordamerika und drei in Europa. Der Jahresumsatz erreicht laut Medienberichten derzeit etwa 260 Mio. USD, nach Abschluss der Übernahme wird demnach mit Umsätzen von bis zu 450 Mio. USD im Jahre gerechnet. Weitere Informationen: www.transcendia.com, www.dow.com |
Transilwrap, Franklin Park, Illinois, USA
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