| 07.09.2018, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das Automobilzuliefer-Unternehmen Sonnplast GmbH will sich im Wege eines Insolvenzverfahrens sanieren. Die Geschäftsführung hat dazu am 6. September 2018 einen entsprechenden Antrag beim zuständigen Amtsgericht Meiningen gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der auf Betriebsfortführungen und Sanierungen in Unternehmensinsolvenzen spezialisierte Rechtsanwalt Joachim Exner von der Kanzlei Dr. Beck und Partner bestellt. „Derzeit werden die Sanierungsoptionen intensiv geprüft“, so der vorläufige Insolvenzverwalter. „Die Löhne und Gehälter der rund 350 Mitarbeiter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert.“ Exner und sein Team bemühen sich bereits um die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes, damit die Zahlungen an die Mitarbeiter rechtszeitig angewiesen werden können. Die Sonnplast GmbH mit Sitz im thüringischen Sonneberg fertigt hochpräzise Spritzgussteile aus thermoplastischen Kunststoffen für Kunden in der Automobilindustrie. Zum Produktportfolio gehören u.a. Sitzblenden, Lüfterklappen, Cupholder, Kfz-Leuchten und diverse Funktionsteile wie Dichtlippen, etc. Abnehmer sind sowohl namhafte Automobilhersteller als auch Zulieferer aus dem In- und Ausland. Der Umsatz lag zuletzt bei rund 40 Mio. Euro. Das Unternehmen ist Teil der addfinity testa Gruppe. Die übrigen Gesellschaften der Gruppe sind nicht von der Insolvenz betroffen. Weitere Informationen: sonnplast.de, www.ra-dr-beck.de |
Sonnplast GmbH, Sonneberg
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