| 27.09.2019, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der zum US-amerikanischen Honeywell-Konzern gehörende Anlagenbauer UOP liefert die Technologie für eine neue Propylen-Anlage in Algerien. In einer Pressemitteilung informierte UOP dieser Tage über einen entsprechenden Auftrag des algerisch-französischen Gemeinschaftsunternehmens Sonatrach Total Entreprise Polymères (STEP). Vorgesehen ist demnach die Lizenzierung des von der Honeywell-Tochter entwickelten Verfahrens C3 Oleflex für die Gewinnung von Propylen durch Propan-Dehydrierung (PDH). UOP übernimmt darüber hinaus Aufgaben bei der Projektierung, Beschaffung, Inbetriebnahme und Wartung der Anlage und wird die für das Verfahren notwendigen Katalysatoren und Adsorptionsmittel liefern. Der Aussendung zufolge plant STEP im nordwestalgerischen Arzew die Errichtung von Kapazitäten für die Produktion von jährlich 565.000 Tonnen Propylen in Polymer-Qualität. Die PDH-Anlage ist dabei Teil eines größeren Petrochemiekomplexes an dem Standort bei Oran, an dem STEP u.a. auch Anlagen für die Produktion von jährlich bis zu 550.000 Tonnen Polypropylen (PP) im Jahr errichten will. UOP-Manager Bryan Glover erklärte in der aktuellen Aussendung: "Mit dem Oleflex-Verfahren wird STEP in der Lage sein, vor Ort gewonnenes Propan zu Propylen zu verarbeiten, das wiederum der wichtigste Ausgangsstoff für verstärkt nachgefragte Kunststofferzeugnisse ist. Dabei wird STEP das Propylen vor allem für die Produktion von Polypropylen nutzen, mit dem Abnehmer in Algerien, der gesamten Mittelmeerregion und anderen Märkten in Europa beliefert werden können." Für UOP ist die Vereinbarung mit STEP die zweite Lizenzierung ihrer Oleflex-Technologie in Nordafrika, nachdem sich vor einem Jahr bereits die ägyptische Sidi Kerir Petrochemicals Company (SIDPEC) für das Verfahren entschieden hatte (siehe auch plasticker-News vom 05.07.2018). Sonatrach Total Entreprise Polymères plant nach früheren Angaben die Investition von insgesamt rund 1,4 Mrd. USD in die Errichtung des neuen Petrochemiekomplexes in Arzew. An dem Joint Venture hält der staatliche algerische Öl-und Gaskonzern Sonatrach mit 51 Prozent die Mehrheitsanteile, die französische Total ist mit 49 Prozent beteiligt. Weitere Informationen: |
Honeywell, USA
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