| 23.10.2019, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der französische Chemiekonzern Arkema hat den Verkauf seiner Sparte für sogenannte funktionale Polyolefine an die südkoreanische SK Global Chemical angekündigt. Laut Pressemitteilung setzen die Franzosen damit ihre Neuausrichtung auf die Bereiche Spezialitätenchemie und Hochleistungswerkstoffe weiter fort. Dem geplanten Deal liegt eine Bewertung der Arkema-Sparte für funktionale Polyolefine mit insgesamt 335 Mio. Euro zu Grunde. Der Abschluss der Transaktion ist vorbehaltlich der Zustimmung der Arbeitnehmervertretung und der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden im zweiten Quartal 2020 vorgesehen. Die Sparte für funktionale Polyolefine gehört innerhalb des Arkema-Konzerns wie der PMMA-Bereich bislang zur Division Industriespezialitäten und erwirtschaftet mit etwa 100 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 250 Mio. Euro. Produziert werden Ethylen-Co- und -Terpolymere der Marken Evatane, Lotryl, Lotader und Orevac, die vor allem bei der Herstellung von Lebensmittelverpackungen und Beschichtungen sowie in der Elektronik- und Kabelindustrie verwendet werden. Der Aussendung zufolge ergänzt die Arkema-Sparte das bestehende Portfolio von SK Global Chemical, die damit ihre Position am Markt für Verpackungsmittel konsolidieren sowie neue Märkte wie die Kabelindustrie erschließen kann. Im Ergebnis der Transaktion entsteht zudem ein neues Tochterunternehmen des koreanischen Konzerns in Frankreich. Die in Colombes bei Paris ansässige Arkema beschäftigt weltweit rund 20.000 Mitarbeiter. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2019 setzte der börsennotierte Konzern insgesamt 4,469 Mrd. Euro um und erwirtschaftete dabei einen operativen Gewinn von 483 Mio. Euro sowie einen Nettogewinn in Höhe von 323 Mio. Euro . Weitere Informationen: www.arkema.com, www.skgeocentric.com |
Arkema, Colombes, Frankreich
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