| 01.07.2021, 11:25 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Borealis gibt den Beginn einer interdisziplinären Partnerschaft mit Renasci N.V., einem Anbieter innovativer Recyclinglösungen und Erfinder des neuartigen Smart Chain Processing (SCP) - Konzepts, bekannt. Diese Kooperation soll Borealis maßgeblich bei der Vermarktung seiner kreislauforientierten Basischemikalien und Polyolefine helfen und sein Ziel unterstützen, bis zum Jahr 2025 an die 350 Kilotonnen an recycelten Polyolefinen in Umlauf zu bringen. Nach dem Erwerb einer Zehnprozentigen-Minderheitsbeteiligung an Renasci will Borealis künftig eng mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, um die SCP-Technologie weiterzuentwickeln und auszubauen. Zu diesem Zweck sollen auch Anlagen entwickelt werden, die ihre Rohstoffe ausnahmslos aus Haushaltsabfällen beziehen. Die beiden Unternehmen beabsichtigen außerdem, weitere vielversprechende Investitionsmöglichkeiten im Bereich der Kreislaufwirtschaft zu identifizieren und zu nutzen. Zusätzlich zu der vor kurzem bekannt gegebenen Vereinbarung über die Beschaffung von 20 kt kreislauforientiertem Pyrolyseöl pro Jahr beabsichtigt Borealis zudem, mechanisch recyceltes Material aus der Renasci-Anlage in Oostende zu beziehen (siehe auch plasticker-News vom 28.06.2021). Das von Renasci entwickelte SCP-Konzept ist eine proprietäre Methode zur Maximierung der Materialrückgewinnung, um null Abfälle zu generieren. Wie Borealis weiter erörtert, sei das Konzept insofern einzigartig, als es die Verwertung mehrerer Abfallströme mit Hilfe unterschiedlicher Recyclingtechnologien ermögliche – und das alles unter einem Dach. In der neu errichteten Renasci-SCP-Anlage in Oostende, Belgien, werden gemischte Abfälle – Kunststoffe, Metalle und Biomasse – automatisch identifiziert und mehrfach sortiert. Nach der Trennung werden Kunststoffabfälle zuerst mechanisch recycelt, bevor sämtliche verbliebenen Materialien in einem zweiten Schritt chemisch zu Kreislaufpyrolyseöl und leichteren Produktfraktionen recycelt werden, die als Brennstoff für das Verfahren dienen. Andere Arten von sortiertem Abfall wie Metalle oder organische Abfälle werden mit anderen Technologien weiterverarbeitet. Am Ende sollen nur fünf Prozent des ursprünglichen Abfalls übrigbleiben – und selbst diese Reststoffe werden nicht deponiert, sondern als Füllstoff für Baumaterialien verwendet. Durch diese äußerst effiziente Art der Verarbeitung wird der gesamte CO2-Fußabdruck dieser Abfallströme stark reduziert – ein weiterer Vorteil des kreislauforientierten SCP-Konzepts. Weitere Informationen: |
Borealis AG, Wien, Österreich
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