| 10.09.2021, 14:20 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() "EcoLamFamily" Recycelbares Mono-PE-Laminat mit hohen Sauerstoff- und Wasserdampfbarriereeigenschaften - (Bilder: Constantia Flexibles). Bereits 2019 wurde das Material „EcoLamHighPlus“ nach Anbieterangaben als erstes und bisher einziges Hochbarrierelaminat von der Recyclass-Initiative der europäischen Kunststoffrecycler auf seine Recyclingfähigkeit im existierenden LDPE (low density polyethylene) Recyclingstrom geprüft. Es konnte demnach nachgewiesen werden, dass Polyethylen-Laminate mit hohen Barriereeigenschaften, die bislang nur mit Aluminium-Laminaten erzielbar waren, gleichzeitig auch recyclebar sein können. Um die Recyclingfähigkeit des Materials auf den Prüfstand zu stellen, hat Constantia Flexibles Abfälle aus EcoLam-Laminaten, welche aufgrund der unterschiedlichen Kundenbedürfnisse mit verschiedenen Klebern und Druckfarben bearbeitet wurden, geschreddert und in Kooperation mit Erema im industriellen Maßstab zu Regranulaten verarbeitet. Anschließend wurden diese Regranulate im Technikum von Constantia Pirk zu neuen Blasfolien verarbeitet. Damit wurden neue EcoLam-Laminate hergestellt – der Recyclingzyklus ist damit für non-food-Anwendungen abgeschlossen. Je nach verwendetem Druckfarbensystem wurden den weiteren Angaben zufolge Recyclatanteile von bis zu 80 Prozent erreicht, obwohl die Siegelschicht einer Kaschierfolie aufgrund der Funktionalität meist aus neu-produziertem, sogenanntem „Virgin-Material“, bestehen muss. Constantia Flexibles beweist damit, dass bedruckte wie auch metallisierte Abfälle zu neuen EcoLam-Laminaten verarbeitet und wieder eingesetzt werden können. Weitere Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Art der eingesetzten Kleber und Druckfarben einen entscheidenden Einfluss auf die Recyclatqualität haben. Es sei noch offen, ob mit geeigneten Klebern und Farben auch bedruckte Laminate wieder in Lebensmittelanwendungen Einsatz finden können. Regranulate aus Produktionsabfällen aus metallisierten Folien, ohne Kleber und Druck, sollen sogar im Lebensmittelkontakt eingesetzt werden können. „In einer zukünftigen Kreislaufwirtschaft sollten als recyclingfähig beworbene, kaschierte Verpackungslaminate auch von den Laminatherstellern selbst wieder in ihren Produkten eingesetzt werden können, wie dies schon länger für viele coextrudierte Folien, also Folien bestehend aus mehreren Materialien, der Fall ist“, kommentiert Prof. Dr. Achim Grefenstein, Senior Vice President der Research & Development Group von Constantia Flexibles. Die aktuelle Praxis der Verbrennung oder des Downcyclings solcher Produktionsabfälle würden dann der Vergangenheit angehören. Weitere Informationen: www.cflex.com, www.erema-group.com |
Constantia Flexibles Group GmbH, Wien, Österreich
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