09.10.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Die Doppelschneckenextruder der ZSE MAXX-Baureihe mit optimierter Energiezufuhr sowohl für drehmoment- als auch volumenbegrenzte Formulierungen gelten als Allrounder. Die Besonderheiten veranschaulicht der ausgestellte ZSE 60 MAXX, der mit einem 48D Verfahrensteil und zwei Seitenbeschickungen für Verfahrensaufgaben mit hohen Füllgraden ausgelegt ist. Dementsprechend sind auch verschiedene Vorwärts- und Rückwärtsentlüftungen vorhanden, die in den Prozess eingebrachte Luft wieder entweichen lassen. Wichtig für Compoundeure und Masterbatcher Aufgrund des hohen spezifischen Drehmoments (bis zu 15,0 Nm/cm³) zählen die ZSE MAXX-Maschinen nach Anbieterangaben zu den weltweit stärksten Extrudern. Hinzu kommt das erhöhte Volumen in der Schnecke (Da/Di = 1,66). Durch ein verbessertes Drehmoment-Volumen-Verhältnis könne der Durchsatz um bis zu 50% gesteigert werden. Das basiert auf der Welle-Nabe-Verbindung, die höhere Drehmomente ermöglicht. Aufgrund des genau darauf abgestimmten Kühlsystems sei auch die Kühlleistung des Extruders sehr hoch, um dem größeren Durchsatz im Verfahrensteil Rechnung zu tragen. Weitere wichtige Merkmale dieser Baureihe sind das Getriebe eines namhaften deutschen Herstellers sowie der wassergekühlte Drehstrommotor. Erster ZSE 180 MAXX ausgeliefert Ende September 2009 wurde der erste ZSE180MAXX Extruder ausgeliefert. Aufgrund der umfassenden Geheimhaltungsvereinbarung der Leistritz in diesem Projekt unterliegt, dürfen weder Verfahren noch Kunde genannt werden. Die Auslieferung sei trotzdem eine Nachricht wert, denn mit über 30 t Gesamtgewicht und einem möglichen Durchsatz von über 15 t/h für bestimmte Verfahren sei das der größte Extruder, der von Leistritz jemals produziert wurde. Technisch sei die Maschine mit den Vorzügen der ZSE MAXX Serie auf dem neuesten Stand und ermögliche somit ein sehr breites Prozessfenster durch optimierte Energieeinleitung. Um die Größenverhältnisse zu demonstrieren, sind auf dem Fakuma-Messestand ein Zylinder und ein Schneckenelement des ZSE180MAXX ausgestellt. Weltneuheit: Die flexible Seitenbeschickung LSB FLEXX Bei der Zudosierung von schlecht rieselfähigen Zuschlagstoffen in den Extrusionsprozess kann es zu Brückenbildungen, Unterbrechungen des Prozesses oder unerwünschten Rezepturabweichungen kommen. Eine Lösung für dieses Problem stellt Leistritz mit einer Weltneuheit vor: der Seitenbeschickung LSB FLEXX. „Wo früher eine starre Wand in der Einfüllöffnung der LSB war, kann nun ein Silikon- oder Kautschukteil eingesetzt werden, das die ursprüngliche Form nachbildet“, beschreibt Dr. Hubertus Schulte, Geschäftsführer des Unternehmens, das Novum aus der Nürnberger Extruderschmiede. „Dadurch ergeben sich bei der Zuführung von schlecht rieselfähigen Zuschlagstoffen praktische Vorteile.“ Die materialabgewandte Seite ist rippenförmig ausgebildet. Eine pneumatisch angetriebene Rolle fährt an den Rippen oszillierend entlang. Über die Steuerung des Extruders kann die Linearbewegung ein- oder ausgeschaltet und die Pausen- bzw. Taktzeit in vollen Sekunden eingestellt werden. So wird die Wand in Bewegung versetzt und Brückenbildungen in der Einfüllöffnung verhindert bzw. bereits gebildete Brücken aufgelöst. Die produktberührende Wand ist glatt und damit leicht zu reinigen. Zeitintensive und teure Reinigungen von mechanischen Rührwerken, Rüttelmotoren oder etwa Abstreifern, die bislang zur Verhinderung von Brücken eingesetzt wurden, fallen weg. Bild: LSB FLEXX Seitenbeschickung mit aktiviertem Einfülltrichter FAKUMA 2009, Friedrichshafen, 13.-17.10.2009, Halle A6, St. 6302 |
Leistritz Extrusionstechnik GmbH, Nürnberg
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