| 24.03.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
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![]() ![]() Georg-Menges-Preisverleihung 2014: v.l.n.r.: Dr.-Ing. Erwin Bürkle, Laudator und Georg-Menges-Preisträger 2008, Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Dipl.-Ing. Günter Hofmann, Preisträger 2014, Dr.-Ing. Herbert Müller, Surteco SE, Vorstandsvorsitzender IKV-Fördervereinigung - (Bild: Steinl/IKV). Der Georg-Menges-Preis will zum Dialog und zur Kooperation zwischen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen ermutigen. Für diese Idee des Georg-Menges-Preises steht Günter Hofmann, wie zahlreiche Projekte zeigen, die er mit Forschungseinrichtungen wie dem IKV durchgeführt hat. Die Preisstifter betonen, dass seine Leistungen in besonderer Weise die Zukunft der Kunststoffverarbeitung mitgestalten. Gerade die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekte folgen der Intention, Wissen und Ideen aus dem Forschungsumfeld in die Industrie zu transferieren. In den Projektkonsortien arbeiten Wirtschaft und Wissenschaft eng zusammen. Hofmann hat hier z.B. im Projekt InProLight einen großen Beitrag geleistet, ein Projekt zur Erforschung der variothermen Flüssigtemperierung von Formwerkzeugen zur effizienten Imprägnierung und Konsolidierung von fasergespritzten Preforms aus thermoplastischen Hybridgarnen. Mit ihm gemeinsam können auch Forschungsideen entwickelt werden, die mit einem erheblichen Entwicklungsrisiko verbunden sind. In solchen Projekten sind Fehlschläge oder Misserfolge möglich, sie gehören für Hofmann aber zur Grundidee von Forschung und Entwicklung. Günter Hofmann bringt sich dabei persönlich und mit seinen ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen ein und gibt seine große Erfahrung gern an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weiter. Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) verkörpert die Idee der Public Private Partnership bereits seit über 60 Jahren. In der IGF, über die AIF vom BMWi finanziert, sind Universitäten und Forschungseinrichtungen wie das IKV auf verlässliche und innovative Partner angewiesen. Auch hier bringt sich Günter Hofmann aktiv ein, nimmt an beratenden Sitzungen, den so genannten Projektbegleitenden Ausschüssen, teil und liefert Beiträge zu Diskussionen. Hofmann zeigt sich stets äußerst offen gegenüber neuen Forschungsansätzen, er handelt kooperativ und ist stets diskussionsbereit. Günter Hofmann gilt in der Kunststoffbranche als bestens vernetzt und versteht es, diese Netzwerke zum Vorteil der gesamten Kunststoffbranche zu nutzen. Er unterstützt die Wissenschaft beim Wissenstransfer durch die aktive Teilnahme an Fachtagungen und Konferenzen und gibt mit spannenden Vorträgen wichtige Impulse. Er gilt darüber hinaus als ein leuchtendes Beispiel für die erfolgreiche Verwertung und Umsetzung von in Forschungsprojekten entstandenen Ideen. Über den Preisträger Günter Hofmann Dipl.-Ing. Günter Hofmann wurde 17. Juni 1956 in Lichtenfels geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seiner Ausbildung zum Werkzeugmacher bei Grundig in Nürnberg nahm er 1977 ein Maschinenbau-Studium an der FH Coburg auf. Im Jahr 1981 trat er in den 1958 vom Vater Siegfried Hofmann gegründeten Werkzeugbau in Lichtenfels ein. Seit 1982 ist er Geschäftsführer und Gesellschafter der Werkzeugbau Siegfried Hofmann GmbH, seit 2003 leitet er die Hofmann Innovation Group. Über den Georg-Menges-Preis Der Georg-Menges-Preis würdigt Leistungen in der kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Gebiet der Kunststoffverarbeitung. Er wird an herausragende Persönlichkeiten oder Gruppen verliehen, die sich bei der Umsetzung von Erkenntnissen aus Forschung und Entwicklung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft verdient gemacht haben, und will zum Dialog und zur Kooperation zwischen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen ermutigen. Über das IKV Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen ist europaweit das größte Forschungs- und Ausbildungsinstitut auf dem Gebiet der Kunststofftechnik. Mehr als 300 Mitarbeiter beantworten hier Fragestellungen rund um die Verarbeitung, Werkstofftechnik und Bauteilauslegung von Kunststoffen und Kautschuken. Die enge Verbindung mit Industrie und Wissenschaft sowie die exzellente Ausstattung des IKV ermöglichen den Studierenden eine praxisnahe und umfassende Ausbildung. Die Aachener Kunststoffingenieure gelten deshalb als begehrte Spezialisten in der Industrie. Etwa 50 Prozent der deutschen Kunststoffingenieure mit Universitätsabschluss wurden am IKV ausgebildet. Das IKV gliedert sich organisatorisch in die Fachabteilungen Extrusion und Kautschuktechnologie, Faserverstärkte Kunststoffe und Polyurethane, Formteilauslegung und Werkstofftechnik sowie Spritzgießen. Ferner gehören zum Institut das Zentrum für Kunststoffanalyse und -prüfung und die Abteilung Aus- und Weiterbildung. Träger ist eine gemeinnützige Fördervereinigung, der heute rund 250 Unternehmen aus der Kunststoffbranche weltweit angehören. Leiter des Instituts und Geschäftsführer der Fördervereinigung ist Univ.-Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann. Er ist gleichzeitig Inhaber des Lehrstuhls für Kunststoffverarbeitung der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen. Weitere Informationen: www.ikv-kolloquium.de, www.ikv-aachen.de 27. Internationales Kolloquium Kunststofftechnik, 19.-20.03.2014, Aachen |
Institut für Kunststoffverarbeitung, Aachen
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