| 06.12.2019, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der britische Chemiekonzern Ineos hat im italienischen Rosignano eine neue Pilotanlage für das Recycling von Kunststoffen in Betrieb genommen. Laut Pressemitteilung des Konzerns werden in der neuen Anlage Kunststoffabfälle zu Recycling-Polymeren verarbeitet, die u.a. bei der Herstellung von Komponenten für den Automobilbau Verwendung finden. Zu den genauen Kapazitäten der Pilotanlage an dem Standort bei Livorno machte Ineos keine Angaben. Auch zu den mit der Errichtung des Komplexes verbundenen Investitionen liegen keine Informationen vor. Allerdings teilte Ineos mit, dass das Projekt in Rosignano zu einem insgesamt 100 Mio. Euro schweren Programm für den Ausbau der weltweiten Kapazitäten des Konzerns im Bereich Forschung und Entwicklung gehört. Gerd Franken, Chef der Ineos-Sparten Olefins & Polymers Europe und Polyolefins Catalyst, erklärte in der Aussendung: "Diese Pilotanlage wird dazu beitragen, immer mehr Kunststoffabfälle für die Gewinnung neuer hochwertiger Polymere zu nutzen. Das ist der Kern der Kreislaufwirtschaft. Das Projekt zeigt das Engagement von Ineos, diese Technologien bis zur umfassenden kommerziellen Anwendung zu entwickeln." Ineos hatte erst vor Kurzem die Erweiterung des Sortiments um die Produktreihe Recycl-IN angekündigt, die neue Hochleistungskunststoffe mit bis zu 50 Prozent Recycling-Anteil umfassen wird. Weitere Informationen: www.ineos.com |
Ineos Styrolution Group GmbH, Frankfurt
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