| 08.10.2020, 15:33 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bielomatik, Anbieter von Fügeprozessen, hat mit einer strategischen Kooperation sein Produkt-/Verfahrensportfolio vervollständigt. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, schließt das komplett überarbeitete Heißgasschweißen die letzte Lücke der bewährten Technologien. Ein neuartiges Düsenkonzept bietet demnach Erwärmung selbst schwer zugänglicher Schweißzonen. Das konturfolgende 3D-Element sei flexibel optimierbar, reproduzierbar und dokumentiert. Realisiert werden können auch Schweißverbindungen >45° ohne technischen Mehraufwand.Fügeflächen zu schweissender Formteile werden mit Hilfe eines inerten Gases konvektiv erwärmt und dann unter Druck verbunden. Im Gegensatz zur auf dem Markt bekannten punktuellen Erwärmung bietet die Verteilung der Energiedichte den weiteren Anbieterangaben zufolge auf der gesamten Schweißfläche mit einer individuellen thermischen Steuerung den entscheidenden Vorteil. Dank des Düsenkonzepts und einer modularen Energieerzeugung sollen Versuchswerkzeuge zur Erstellung erster Kunden-Muster innerhalb von 14 Werktagen zur Verfügung stehen. Das partikelfreie, berührungslose Fügeverfahren sei zum Patent angemeldet und besonders geeignet für Werkstoffe aus der PA6/PA66-Familie sowie auch für Hochleistungsmaterialien wie beispielsweise PPS, PPA, PEEK. Damit deckt es eine Vielzahl von Anwendungen ab, welche hohen Temperaturen und Medien ausgesetzt sind. Über Bielomatik Bielomatik wurde im Jahr 1946 im baden-württembergischen Neuffen als Konstruktionsbüro für Automatisierung gegründet. Seit April 2020 gehört Bielomatik zur global operierenden Persico-Gruppe. Das Unternehmen bietet mit seinem weltweiten Netzwerk eine breite Palette an Kunststofffügesystemen sowie individuelle Automatisierungslösungen an. Weitere Informationen: www.bielomatik.com |
Bielomatik GmbH, Neuffen
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