| 25.04.2022, 08:38 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Die Schlüsselkomponente der hochwertigen filtrierenden Gesichtsmasken, die von Grabher in Österreich hergestellt werden, besteht aus vollständig recycelbarem Meltblown-Polypropylen (PP) von Borealis - (Bilder: Grabher). Kreislauforientierte Kunststoffe aus Österreich durch Kooperation und Innovation Die in Vorarlberg, Österreich, ansässige Grabher Group gilt als ein führender Experte auf dem Gebiet der Nano-Luft- und Mikro-Flüssigkeitsfiltration und entwickelt intelligente Textilsysteme, unter anderem für die Herstellung von medizinischen und Gesundheitsprodukten. Als Anfang 2020 die Covid-19-Pandemie ausbrach, stand Österreich vor einem Engpass im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Grabher richtete eine eigens für Gesichtsmasken bestimmte Fertigungsstätte ein, die über eine hochmoderne Meltblown-Produktionsanlage zur Herstellung von hochwertigen Gesichtsmasken verfügt. Diese zertifizierten Masken, u.a. FFP2-Filtermasken, medizinische Masken und waschbare Community-Masken, werden von Vprotect, einem hundertprozentigen Tochterunternehmen der Grabher Group, vertrieben. Ein wesentlicher Bestandteil der Vprotect-Masken – der Filter aus dicht angeordneten, mikrometergroßen Fasern – wird aus Meltblown-PP von Borealis gefertigt, einem Material, das vollständig recycelbar ist. Aus gesundheitlichen Gründen werden selbst hochwertige und nachhaltig hergestellte Gesichtsmasken schnell entsorgt. Zu viele davon landen auf Mülldeponien oder in der Umwelt. Um das Problem der steigenden Mengen an Maskenabfall zu lösen, hat Grabher die Initiative ergriffen und ein neues Rückgabe- und Sammelsystem für gebrauchte Masken implementiert, damit diese zu neuen Produkten mit Mehrwert recycelt werden können. Das System, das in naher Zukunft auf ganz Österreich ausgeweitet werden soll, sieht eindeutig gekennzeichnete Sammelboxen vor, in die alle Arten von Gesichtsmasken eingeworfen werden können. Nach dem Sortieren, Waschen, Sterilisieren und Trocknen wird das Material als Füllmaterial für Kissen und Ölabsorptionsanwendungen verwendet. Derzeit wird zudem ein Verfahren entwickelt, das die Masken zu Granulat verarbeitet, welches wiederum im Meltblown-Verfahren zu absorbierenden Textilien weiterverarbeitet werden kann. Diese recycelten Gewebe können zum Binden von Öl – beispielsweise nach einem Ölunfall – oder anderer Flüssigkeiten verwendet werden. „Unsere Partnerschaft mit Grabher ist das perfekte Beispiel für kreislauforientiertes Denken im Rahmen von EverMinds“, erklärt Vedran Kujundzic, Borealis Vice President Commercial Performance Materials. „Die Verwendung unseres vollständig recycelbaren Meltblown-PP in der Produktion hochwertiger Masken trägt zum Gesundheitsschutz bei. Gleichzeitig schützen wir unseren Planeten, indem wir einen Weg finden, die Masken wiederzuverwenden. Gemeinsam haben Borealis und Grabher damit einen weiteren Schritt gesetzt, um den Kunststoffkreislauf zu schließen, indem wir kontinuierlich nachhaltige Lösungen entwickeln, die der Gesellschaft zugutekommen.“ „Wir sind stolz darauf, dass wir insbesondere zu Beginn der Pandemie in Österreich so schnell auf den dringenden Bedarf an PSA und FFP2-Masken reagieren konnten“, erklärt Günter Grabher, Geschäftsführer der Grabher Group. „Mittlerweile können wir uns darüber freuen, dass unsere Sammel- und Recyclinginitiative weiterhin zahlreiche andere Interessenten anzieht, wie beispielsweise die OMV, einen großen Lebensmitteleinzelhandelskonzern, oder auch mehrere große Krankenhäuser. Mit Borealis haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden, der unser Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit teilt, und wir blicken unserer weiteren Zusammenarbeit mit Freude entgegen.“ Weitere Informationen: www.borealisgroup.com, www.grabher-group.company |
Borealis AG, Wien, Österreich + Grabher-Group, Lustenau, Österreich
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