| 25.11.2024, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der saudi-arabische Ölkonzern Saudi Aramco und der chinesische Branchenkonzern Sinopec haben den Grundstein für eine neue Ölraffinerie und einen Petrochemiekomplex in China gelegt. Darüber informierte Aramco am Montag (18.11.) in einer Pressemitteilung. Die neuen Anlagen entstehen im Rahmen eines Greenfield-Projekts am bestehenden Raffineriestandort Gulei in der südostchinesischen Provinz Fujian. Geplant sind Kapazitäten für die Verarbeitung von täglich bis zu 320.000 Barrel Rohöl, ein Cracker mit einer Jahreskapazität von 1,5 Mio. Tonnen Ethylen sowie Anlagen für jährlich 2 Mio. Tonnen des PET-Grundstoffs Paraxylol (PX) und weitere Derivate. Die Fertigstellung der neuen Anlagen in Gulei ist der aktuellen Aussendung zufolge bis Ende 2030 geplant. Die Gesamtkosten werden in Medienberichten mit bis zu 10 Mrd. USD beziffert. Der aktuellen Aussendung zufolge sind Saudi Aramco und Sinopec direkt mit jeweils 25% an dem Projekt beteiligt. Die übrigen 50% hält das Unternehmen Fujian Petrochemical Company Limited (FPCL), ein paritätisches Joint Venture von Sinopec mit der regionalen Fujian Petrochemical Industrial Group. Aramco und Sinopec hatten Ende 2022 eine erste Vereinbarung für die gemeinsame Entwicklung des neuen Petrochemiekomplexes in Gulei unterzeichnet (siehe plasticker-News vom 10.01.2023). Darüber hinaus entwickelt Aramco in China im Rahmen des Joint Ventures Hapco am Standort Panjin in der nordöstlichen Provinz Liaoning einen weiteren Raffinerie- und Petrochemiekomplex mit Verarbeitungskapazitäten für 300.000 Barrel Rohöl am Tag und einem Steam-Cracker mit 1,5 Mio. Tonnen Jahreskapazität. Die Grundsteinlegung für diesen Komplex erfolgte im März 2023, die Fertigstellung ist ebenfalls bis Ende 2030 vorgesehen. An dem JV Hapco sind Aramco mit 30% sowie die chinesischen Unternehmen Norinco mit 51% und Panjin Xincheng Industrial Group mit 19% beteiligt. Weitere Informationen: www.aramco.com, www.sinopecgroup.com |
Aramco, Saudi-Arabien + Sinopec, China
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