| 27.01.2016, 12:32 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die bisherige Fraunhofer-Einrichtung Polymermaterialien und Composite PYCO wurde am 1. Januar 2016 mit 36 Mitarbeitern als Forschungsbereich in das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP (Potsdam-Golm) integriert. Die Forschungsschwerpunkte und die Marke PYCO bleiben erhalten und werden unter dem neuen Dach weiterentwickelt und ausgebaut. An den Standorten Teltow und Wildau werden hochvernetzte Polymere, so genannte Thermosets, für Anwendungen in einer Vielzahl von Branchen entwickelt, darunter Luftfahrt, Schienenfahrzeugbau, Automotive, Informations- und Kommunikationstechnik oder Gerätetechnik. "Im Zentrum unserer Forschung am Fraunhofer IAP stehen Polymere. Das Portfolio der PYCO ergänzt mit ihren Einsatzbereichen im Leichtbau und in der Mikro- und Optoelektronik hervorragend das des Fraunhofer IAP. Es eröffnen sich eine Reihe von Synergien, die wir nutzen werden. Dazu zählt etwa die Forschung und Entwicklung der PYCO zu faserverstärkten Kunststoffen für Leichtbauanwendungen. Die Faserentwicklung ist ein langjähriges Spezialgebiet des IAP", erklärt Prof. Alexander Böker, Leiter des Fraunhofer IAP. Kooperationsmöglichkeiten ergeben sich außerdem durch die Upscalingkompetenzen des Fraunhofer-Pilotanlagenzentrums PAZ in Schkopau. Hier können an der PYCO entwickelte alternative Harzsysteme in den industrienahen Maßstab übertragen werden. Die Kompetenzen in der Displaytechnologie ergänzen sich geradezu idealtypisch: während im neuen Forschungsbereich PYCO bistabile Flüssigkristallsysteme entwickelt werden, ist das IAP auf Displays spezialisiert, die auf organischen Leuchtdioden basieren. Im Herbst 2015 war Prof. Monika Bauer als Leiterin der Fraunhofer PYCO in den Ruhestand eingetreten. Der Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft entschied, dass die Einrichtung in das Fraunhofer IAP integriert wird. Bis Ende 2015 leitete Dr. Christian Dreyer die Fraunhofer PYCO kommissarisch. Seit Januar 2016 ist er kommissarischer Leiter des Forschungsbereichs. Weitere Informationen: www.iap.fraunhofer.de |
Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP, Potsdam-Golm
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